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King-Klassiker kann mich nicht begeistern

Friedhof der Kuscheltiere - Deutschland Random House Audio, Stephen King, David Nathan

Inhaltsangabe

Als die junge Familie Creed ihr neues Zuhause erblickt, ist sie entzückt: Das weiße Haus ist von einem großen Garten umgeben, hinter dem sich unendlich weite Wälder erstrecken, alles ist wunderschön und idyllisch. Eines Tages wird jedoch der Kater der Creeds von einem Tanklaster überfahren und Louis Creed begräbt ihn auf einem Tierfriedhof im Wald. Und tatsächlich scheint zu stimmen, was man sich Unheimliches von dem alten Friedhof erzählt, denn schon bald kehrt der Kater zurück – etwas aggressiver, doch offensichtlich sehr lebendig. Über welche Kräfte verfügt der alte Friedhof? Und wird eine derartig wunderbare Erweckung auch bei einem Menschen möglich sein? 

 

Meine Meinung 

Ich glaube es geht vielen so, dass wenn man den Namen Stephen King hört oder liest, kommen einem sofort gewisse Werke, wie „The Shining“, „The Stand“ oder auch dieses Werk hier in den Sinn. Vorab möchte ich allen Lesern einer Rezension noch mit auf dem Weg geben, dass ich mich entschlossen habe, die Werke des Kings chronologisch zu lesen. Heißt ich befinde mich mit „Friedhof der Kuscheltiere“ im Jahr 1983 und habe mittlerweile das dreizehnte Buch verinnerlicht.

 

Zum Anlass, dieses Buch zu hören, habe ich die Kinoneuverfilmung angesehen.

Diese habe ich gemeinsam mit zwei Freundinnen geschaut und für gut befunden, auch wenn dieses Werk aus einem anderen Grund nicht eines meiner Lieblingswerke des Autors wird. Dies geht vielleicht sogar einigen so, dass mich Bücher, welche keinen extrem großen Hype genossen haben, manchmal mehr fesseln können. Dazu gehören zum Beispiel: „Dead Zone“ oder auch „Feuerkind“.

Woran liegt das?

Diese Frage habe ich mir auch schon bei „Carrie“ oder „Brennen muss Salem“ gestellt. Liegt es an den Themen oder tatsächlich daran, dass man bei Büchern/Storys, welche in aller Munde sind, bereits ungefähr weiß was kommt und einem sozusagen die Spannung bzw. der Überraschungsmoment genommen wird?

Diese Frage werde ich mir wohl noch bei einigen anderen Werken stellen.

 

Ich habe vor dieses Buch bereits vor ca. 18 Jahren schon einmal gelesen. Die alte Verfilmung noch nie wirklich geguckt, nun die Neuverfilmung gesehen und Kennern fällt dieser entscheidende Unterschied in der Story auf, auf den ich nun aber nicht weiter eingehe, sondern versuche drumherum zu reden, auch wenn es bestimmt nur noch sehr wenige Menschen gibt, die dieses Werk noch nicht kennen.

Dieser Unterschied, welcher von den Regisseuren des Films abgeändert wurde, gefiel mir persönlich tatsächlich besser, als die Story im Original in Buchform.

 

Wie viele Hörbücher des Autors, weist auch dieses hier eine ordentliche Hörzeit auf. Wie allen Lesern bekannt ist, schreibt King sehr ausschweifend und das ist natürlich auch im Hörbuch spürbar. Hier beschreibt der Sprecher gewisse Situationen bis ins kleinste Detail. Ab und zu schweift die Konzentration dann schon ab, das musste ich mir eingestehen.

 

Ein weiterer Punkt, der mich nicht für sich einnehmen konnte, waren die Änderungen in der Übersetzung, welche bei der zweiten Übersetzung vorgenommen wurden.

Aus dem „Tierfriedhof“ wird der „Tierfritof“.

Aus „Der Große und Schreckliche“ wird „Der Goße und Scheckliche.“

(Dies soll an der schlechten Aussprache von Zelda liegen, welche in der Story Rachel Creeds (die Mutter) Schwester verkörpert)

Vor allem mit dem „Tierfrithof“ (gesprochen: Tierfriedhoff) hat mir David Nathan absolut keine Freude gemacht. Beim Hören dachte ich zunächst tatsächlich, dass der Sprecher das Wort falsch ausspricht. Erst beim Informationen sammeln, stolperte ich über diese Änderung.

 

Mein Fazit

Dieses Werk mag den Leser beim erstmaligen Lesen mit Sicherheit erschaudern und mit den Wendungen überraschen. Als Re-Read und nach dem Schauen der Neuverfilmungen war die Story für mich nichts. Sie unterhält, aber mehr dann auch nicht. Tatsächlich muss ich sagen, dass mir die Neuverfilmung hinsichtlich der Kinder Eileen und Gage besser gefallen hat.

Ich freue ich auf weitere Werke des Autors und erhoffe mir wieder ein paar eher unbekanntere Werke, welche mich mehr überzeugen können.

 

Ein Buch mit einer erschreckenden Message

Dopesick - Beth Macy

Inhaltsangabe

Stürzte täglich ein Flugzeug ab, würde man auch etwas tun, oder?
In eine Boeing 787 passen ungefähr 250 Menschen. Genauso viele Menschen sterben in den USA täglich an Opioiden, also an Schmerzmitteln wie etwa Oxycodon, Vicodin oder Fentanyl. In der Altersgruppe der unter 50-Jährigen stellt die Überdosierung von Schmerzmitteln oder Drogen mittlerweile die häufigste Todesursache dar, noch vor Waffengewalt oder Verkehrsunfällen. Viele der Süchtigen bekamen die Medikamente anfangs von ihrem Arzt verschrieben, etwa nach einer Operation oder einer Sportverletzung. Von den hochwirksamen Mitteln kamen die Patienten dann nicht mehr los. Millionen Amerikaner sind somit durch Opioide auf Rezept in die Abhängigkeit geschlittert. Die Pharmakonzerne, die diese neuartigen und hochintensiven Schmerzmittel in den 1990er-Jahren in den Markt gedrückt haben, spielten und spielen die Risiken einer Sucht herunter. Milliardenprofite stehen im Raum. 

 

Meine Meinung

„Medikamentenüberdosen hatten in den letzten fünfzehn Jahren bereits 300 000 Amerikanern das Leben gekostet, und Experten sagen inzwischen weitere 300 000 Opfer in den nächsten fünf Jahren voraus. Bei Amerikanern unter fünfzig sind Überdosen inzwischen die häufigste Todesursache.“ (S.15f.)

 

Dieses Buch hat mich damals in der Verlagsvorschau des Heyne Hardcore Verlages sofort angesprochen. Zum einen weil ich ganz der Meinung des Klappentextes bin, dass dieses Thema heruntergespielt wird. Zum anderen arbeite ich im therapeutischen Bereich und bekomme leider mit, wie leichtsinnig einige Patientin mit ihren Medikamenten umgehen.

 

Die ersten 100 Seiten nutzt die Autorin, um den Leser einen Überblick zu verschaffen. Heißt sehr viele Zahlen und sehr viele Fakten und dadurch erschien mir der erste Abschnitt stellenweise sehr trocken.

Spannend hingegen die Entwicklungs- bzw. Entstehungsgeschichte von Medikamenten wie Morphin und Heroin.

Andererseits erschreckend war zu lesen, wie die Zusammenarbeit von Ärzten und der Pharmaindustrie erklärt wird.

 

„In den 1870er –Jahren war es in den höheren Schichten Europas und der USA bereits derart üblich, Morphin zu spritzen, dass Ärzte es bei allen möglichen Leiden verordneten, von Menstruationsbeschwerden bis zu Augenentzündungen.“ (S. 36)

 

Für mich vollkommen neu war, dass zum Beispiel Heroin bereits Ende des 19. Jahrhunderts eine Rolle spielte. Ich hätte das viel mehr in die Neuzeit gesteckt. 1899 wurden sogar Hustentropfen für Babys mit Heroin versetzt. Und das der deutsche Pharmakonzern BAUER eine große Rolle spielte, im Vertrieb, ebenfalls eine neue Information für mich.

 

Die Mitte des Buches ließ sich dann deutlich leichter und flüssiger lesen.

Dies mag auch daran liegen, dass die Autorin hier einige Fallbeispiele nennt, in denen Angehörige von Suchterkrankten mit der Autorin sprachen.

Die Berichtenden sind hier meist die Mütter, welche die Sucht ihres Kindes zu spät erkannt haben und welche dann machtlos waren.

 

„Im Jahr 2013 war Jesse einer von 8257 heroinbedingten Todesfällen in den USA, die Mehrheit davon junge Männer – ein Anstieg von schwindelerregenden 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.“ (S. 240)

 

Ein Fall, der auch mir berufsbedingt immer wieder auffällt ist, dass immer mehr Kinder heutzutage bereits unter dem Einfluss von Medikamenten stehen, darunter zählen vor allem ADHS-Medikamente, wie Ritalin und Medikinet.

 

„Es ist unglaublich, bei wie vielen Menschen das genau nach diesem Muster lief: Oxy – Roxy – Heroin.“ (S. 246)

 

Hinsichtlich dieses Zitats im Buch erklärt die Autorin anhand mehrerer Beispiele, wie die Betroffenen in den Teufelskreislauf gelangen.

Ihnen wird das Medikament OxyContin vom Arzt verschrieben.

Wenn dies seine Wirkung verliert, steigen viele auf Roxicodone um und sobald dieses auf dem Schwarzmarkt zu teuer wird, landen sie bei Heroin.


„Ich habe nur noch gearbeitet, um Drogen nehmen zu können, und Drogen genommen, um arbeiten zu können, dazwischen gab es nichts mehr.“ (S. 258)

 

Wirklich sehr spannend fand ich die angesprochene Thematik nach Hilfemaßnahmen. Was kann man tun, um diesen Süchtigen zu helfen?

Die USA setzt auf eine medikamentengestützte Suchttherapie, das heißt, man gibt den Patienten andere Tabletten, welche die Nebenwirkungen eines Entzugs unterdrücken.

Aber ist dies der richtige Weg?

Diese Thematik hat mich wirklich zum Nachdenken angeregt und ich bin auch 2 Wochen nach Beenden des Buches noch auf keinen Nenner gekommen.

Auch das Beispiel, dass man heroinsüchtigen kostenlos saubere Nadeln zu kommen lässt, lässt mich kritisch denken. Ist das wirklich Hilfe?

 

„Ein berufstätiger Mann mittleren Alters war am Steuer bewusstlos geworden und hatte ihren Wagen gerammt – in seinem Arm steckte eine Heroinnadel.“ (S. 302)

 

Besonders berührt hat mich die Geschichte von Tess. Eine junge Frau, welche den Absprung immer wieder versucht hat, von ihrer Mutter unterstützt wurde, aber dem Teufelskreis einfach nicht entkam.

 

Im Nachwort bezieht sich die Autorin kurz auf die Situation in anderen Ländern, darunter auch Deutschland. Als mir die beiden Medikamente Tramadol und Gabapentin ins Auge fielen, schossen mir sofort einige meiner Patienten in den Kopf, welche sich einen Alltag ohne diese Medikamente gar nicht mehr vorstellen können. Ein erschreckendes Fazit.

 

Mein Fazit

Ein Buch mit einer erschreckenden Realität.

Vor diesem Thema sollte niemand, wirklich niemand die Augen verschließen.

Aufgrund der dominierenden Positionen der Pharmaindustrien rutscht man schneller in solche Angelegenheit hinein, als einem lieb ist.

Wer sich für diese Thematik interessiert, sollte unbedingt einen Blick auf „Dopesick“ werfen, auch wenn jeden klar sein sollte, dass dies kein Roman ist, sondern ein Sachbuch, wodurch einige Stellen einfach sehr trocken sind und das Buch sich nicht durchgängig flüssig lesen lässt.

 

„Amerika verhält sich in der Opioidepidemie wie die Briten 1940 in der Schlacht von Dünkirchen: Man verlässt sich zu sehr auf ein paar wohlmeinende Bürger in Fischerkähnen und Privatbooten – wo der Krieg doch nur mit einem gigantischen Aufgebot zu gewinnen ist, wie bei der Invasion in der Normandie.“ (S. 362)

 

Überzeugt mit Charakteren und historischen Fakten

Die Hafenschwester - Melanie Metzenthin

Inhaltsangabe

Hamburg, 1892: Die Cholera erschüttert die Stadt an der Elbe und fordert tausende Opfer. Als Marthas Mutter stirbt, muss sie das Überleben ihrer Familie sichern. Die junge Frau aus dem armen Gängeviertel ergattert eine Lehrstelle am Eppendorfer Krankenhaus und arbeitet sich bis zur OP-Schwester hoch. Während die Ärzte sich im Wettlauf gegen die Zeit befinden, ist Hamburg auch im politischen Umbruch: Die Hafenarbeiter streiken, die Frauen kämpfen ums Wahlrecht und für die Rechte von Prostituierten. Martha schließt sich der Frauenbewegung an und führt gleichzeitig ihren ganz persönlichen Kampf. Denn sie hat nicht nur die Liebe zur Medizin entdeckt, sondern – gegen die strengen Regeln am Krankenhaus – auch zu einem jungen Mann… 

 

Meine Meinung 

1892 lernen wir im Hamburger Gängeviertel die 14-jährige Martha Westphal kennen. Sie und ihre Familie gehören zur ärmeren Bevölkerungsschicht Hamburgs und müssen Tag für Tag hart ums Überleben arbeiten.

Mir war dieses Viertel bis dato völlig unbekannt, umso interessanter fand ich es, wie die Autorin die Lebensverhältnisse vor Ort beschreibt.

Vor allem haben mich die Beschreibungen zu den hygienischen Verhältnissen wieder sprachlos zurückgelassen. Zur heutigen Zeit kann man sich einfach nur sehr schwer vorstellen, wie die Menschen damals leben mussten.

So kam es, dass im Jahre 1892 in Hamburg eine Choleraepidemie ausbrach, welche sehr viele Tote mit sich brachte. Auch Martha’s Familie muss im Buch Schicksalsschläge einstecken, aber Martha gibt sich und ihr Leben nicht auf.

Sie möchte Krankenwärterin werden.

Aufgrund ihres starken Willens und ihres Könnens wird sie eine Erika-Schwester in einem Hamburger Krankenhaus.

 

Während dieser Zeit schließt Martha Freundschaften, aber auch Feindschaften, welche uns als Leser durch den gesamten Roman hinweg begleiten.

Eine besonders innige Freundschaft pflegt Martha zu ihrer Kindheitsfreundin Milli.

Milli konnte Martha noch den Rang um meinen Lieblingscharakter im Buch streitig machen. Ich mochte ihre Art, ihre Denkweisen und vor allem ihren Umgang mit ihrer Situation. Denn Milli geriet wegen ihres Stiefvaters in einen Teufelskreis, aber sie geht so großartig mit dieser Gegebenheit um.

 

Themen, die Melanie Metzenthin in diesem Reihenauftakt ansprechen will, ist zum einen die Choleraepidemie, aber auch den Hamburger Hafenarbeiterstreik 1896/97 und der Mut einiger Frauen, welche mit ihrem Ideen großes Bewirken.

„Die Hafenschwester“ ist für Melanie Metzenthin, welche auch ursprünglich aus Hamburg stammt, nicht nur aufgrund ihrer Herkunft ein besonderer Roman. Spätestens wenn man das Nachwort liest, erfährt man, dass diese Geschichte einigen Lebensabschnitten ihrer Urgroßmutter Martha nachempfunden ist.

Neben der Figur baut sie weitere Figuren, welche real existiert haben in ihr Buch ein. Diesen Punkt finde ich persönlich immer sehr schön, weil gewisse Themen dann noch greifbarer wirken.

 

Wer sich nun noch einen Funken Liebe wünscht, der wird nicht enttäuscht, aber dieses Buch ist alles andere als ein Liebesroman. Aber ja, das Herz kommt nicht zu kurz.

 

Das kleine Highlight am Rande war, dass die Autorin sich spontan in unserer Leserunde dazugesellt hat. Vielen Dank liebe Melanie, dass du dir die Zeit genommen hast und mit uns über „Die Hafenschwester“ geplaudert hast.

Ich hoffe, du beehrst uns bei der Fortsetzung wieder.

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Ein kleiner Punkt hat mich gestört. Und zwar greift die Autorin an einer Stelle ihres Buches zu sehr in die Trickkiste. Heißt, es kommt zu einer Passage, in der das Schicksal gehörig mitgespielt hat. Dies war zwar nötig, um in einer bestimmten Handlung den perfekten Bogen zu schlagen, aber mir war es persönlich zu unrealistisch.

 

Mein Fazit

Dennoch konnte mich „Die Hafenschwester“ sowohl unterhalten, als auch nachdenklich stimmen. Vor allem in Bezug auf die damaligen Lebensumstände vieler Familien. Was sich seither alles getan hat, ist erstaunlich und wir können uns wieder mal glücklich schätzen, in unserer heutigen Zeit zu leben.

Ich kann für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen und freue mich auf die Fortsetzung dieser Reihe. Die Autorin selbst hat uns schon verraten, dass sie bereits am zweiten Band der Reihe schreibt.

Bis dahin befindet sich noch ein anderes Buch der Autorin auf meinem SuB

Kann nicht an „Final Girls“ ansetzen

Schwarzer See - Riley Sager

Inhaltsangabe

Emma Davis ist Künstlerin und steht am Beginn einer großen Karriere. Niemand ahnt, dass sie in ihren Bildern eine traumatische Erinnerung verarbeitet. Vor 15 Jahren hat sie im Sommercamp in den Wäldern am Lake Midnight etwas Furchtbares erlebt: Ihre drei Freundinnen verschwanden eines Nachts, man fand keinerlei Spuren. Jetzt kehrt Emma zurück an den schwarzen See. So schön die Umgebung, so beklemmend ist die Atmosphäre im Camp. Und dann scheint sich die Geschichte zu wiederholen: Erneut verschwinden drei Mädchen. Doch Emma ist fest entschlossen, sie zu finden − und endlich herauszubekommen, was damals geschah. 

 

Meine Meinung

Lange habe ich mich auf ein neues Buch von Riley Sager gefreut, da mir „Final Girls“ damals super gefallen hat.

Als ich dieses Buch entdeckt habe, war schnell klar, dass ich wieder zu diesem Autor greifen möchte. Der Klappentext klang spannend und mysteriös und auch die Optik des Buches kann mich wieder für sich einnehmen.

 

Ein Gefühl, welches mich fast durchgängig im Buch begleitet hat, war, dass ich einfach mit der Protagonistin Emma nicht warm geworden bin. Ich empfand beim Lesen einfach nichts, was ihre Person und ihre Geschichte anging.

 

Was beim Lesen sofort durchkommt, ist das Mysteriöse. Auch wenn die Erzählerin mich nicht packen konnte, schafft es der Autor eine durchweg düstere und beklemmende Atmosphäre zu erschaffen. Für einen Thriller dieser Art, war das Camp am Lake Midnight das perfekte Setting.

 

Was geschah damals mit Vivian, Natalie und Allison?

Ich hatte beim Lesen wirklich keine Ahnung, warum und durch wen diese drei Mädchen vor 15 Jahren verschwunden sind. Der Autor konnte also die Spannung halten, aber ob das Buch auch den perfekten Spannungsbogen hatte, muss wohl jeder Leser für sich selbst entscheiden.

 

Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen erfahren wir die Geschichte im Camp vor 15 Jahren und da Emma auch in der Gegenwart zurück ins Camp kehrt, wiederholt sich die grausige Geschichte auch in der Gegenwart nochmal.

Dieser stete Wechsel hat mir gefallen.

 

Mit der Auflösung hätte ich nicht gerechnet. Der Bogen dahin war gut, aber für mich fast etwas zu mystisch.

 

Mein Fazit

Vom Schreibstil und der Atmosphäre kann ich dieses Buch wieder empfehlen.

Ich hatte dieses Mal persönlich ein Problem mit der erzählenden Figur Emma.

Ich kann auch eine Woche nach Beendigung des Buches noch nicht sagen, was mich so sehr an ihr gestört hat.

Auch wenn mich „Schwarzer See“ nicht so begeistern konnte, wie „Final Girls“ freue ich mich auf mehr des Autors!

 

Zurück ins Leben gekämpft

Nie wieder Flügelhemd - Ralph Winkler, Susanne Schlecht

Inhaltsangabe

Es ist ein warmer Sommertag wie jeder andere. Bis Ralph Winkler auf dem Rückweg seiner Motorradtour lebensgefährlich verunglückt. Der genaue Unfallhergang bleibt für ihn bis heute ein Rätsel. Nachdem er klinisch tot war und reanimiert werden konnte, schaffte er es, sich langsam zurück ins Leben zu kämpfen. Eindrucksvoll erzählt Ralph Winkler von diesem Leidensweg. Beginnend mit seinen Nahtod- und Wachkoma-Erlebnissen, nimmt er den Leser mit auf seine ganz persönliche Reise. 

 

Meine Meinung 

Zu allererst möchte ich mich bei Ralph und Susanne bedanken, dass ihr mir diese doch sehr persönliche Geschichte in die Hände zu legen. Ralph, es war mir eine Ehre deine Geschichte kennen zu lernen.

 

Motorradfahren.

Das war das Erste, was mir an diesem Morgen durch den Kopf ging.

Und es war das, was mein Leben für immer verändern sollte. (S. 3)

 

In dem autobiographischen Roman erzählt Ralph Winkler in drei Teilen von dem Schicksalsschlag, welcher sein Leben in mehrerlei Hinsicht verändern sollte.

 

TEIL 1

Auf zwei Seiten erfährt der Leser, wie der 21.06.2015 für Ralph begann.

Es war Sonntag und Ralph wollte einfach nur noch eine Runde mit dem Motorrad drehen… Plötzlich befinden wir uns in einem Krankenzimmer und der Autor beschreibt seine Gefühle und Empfindungen. Weder er hat zu diesem Zeitpunkt eine Ahnung bzw. Erinnerung, was ihm zugestoßen ist, noch der Leser hat genauere Informationen. Dieser Fakt ist super! Denn so konzentriert man sich beim Lesen, auf die Beschreibungen, welche Ralph anführte.

Für mich waren diese zum Teil erschreckend, fast schon gruselig.

Zwischenzeitlich fragte ich mich, ob er halluziniert.

Da waren ein Turm, seltsame Keramikmaskenfrauen und Mäuse.

Kurz um, diese Erzählungen waren bedrückend zu lesen und man kann sich nicht vorstellen, wie der Autor diese Geschehnisse selbst empfunden haben muss.

Ralph befand sich zu diesem Zeitpunkt im Wachkoma.

 

TEIL 2

Im mittleren Teil muss man sich auf einiges gefasst machen.

Sowohl auf Begebenheiten, bei denen man denkt: nein, das kann so nicht passiert sein, als auch auf positive und aufbauende Erlebnisse.

Der Autor versucht den Unfall und den anfänglichen Leidensweg danach anhand von verschiedenen Quellen (Erzählungen, Berichte der Zeitung und Polizei) für uns Leser zu beschreiben.

Ralph war meines Erachtens kein Motorradfahrer, der gelegentlich auf den Straßen unterwegs war, nein! Es war seine Leidenschaft. Und das gerade diese ihm diese schwierige Folgezeit bescheren sollte, ist einfach nur traurig.

Am Sonntagnachmittag macht er sich auf den Weg.

Kurze Zeit später…

 

„Es kam zu einem brutalen Zusammenstoß.“ (S. 61)

 

Das Autorenduo arbeitete einiges an Zeitungsartikel und Bildmaterial in dieses Buch ein. Als Leser bedanke ich mich dafür, denn man kann es dadurch noch zehn Mal intensiver miterleben.

Und dann war da dieser „schützende Engel“ (diesen Songtext der Band Frei.Wild führt Ralph in seinem Buch an), der eine sehr schnelle Rettung und Behandlung des Verunglückten ermöglichte. Ralph, meiner Meinung nach hatten die Engel da oben gerade eine Versammlung, als es passierte…

 

Im Anschluss nimmt uns Ralph mit ins Krankenhaus.

Als Ergo- und Schmerztherapeutin waren diese Abschnitte unheimlich interessant zu lesen. Ich möchte euch absolut nicht zu viel vorwegnehmen, aber eines muss ich hier einfach einfügen. Der operierende Arzt schätze allein 220-250 Knochenbrüche in seinem Gesicht. Ich bin fast vom Glauben abgefallen, holte ich mir doch sofort die Anatomie des Kopfes in Erinnerung und blieb nur mit einem offenen Mund zurück.

 

Den Rest, darunter auch der dritte Teil, in dem Ralph und Susanne auf die Zeit von 2015-2019 eingehen, möchte ich euch nicht auch noch vorweg nehmen.

Für mich steht fest, dass ich sehr dankbar bin, dieses Buch gelesen zu haben.

Ich musste das Gelesene nun tatsächlich eine Woche sacken lassen, bevor ich mir sicher war, wie ich meine Empfindungen in Worte fassen werde, um dem Buch gerecht zu werden.

 

Mein Fazit

„Nie wieder Flügelhemd“ hat allein schon einen Preis für diesen Titel verdient.

Zu Beginn scheint er für viele, auch für mich, etwas aus der Luft gegriffen, aber bereits nach den ersten Kapiteln, steht dieses Buch für diese Aussage ein.

Ralph war und ist ein Kämpfer!

Und ich möchte an dieser Stelle betonen, wie mutig du warst uns deine Geschichte zu erzählen. Nicht nur deine Erlebnisse, sondern auch die vielen privaten Bilder, welche dich in sehr hilflosen Situationen zeigen.

Für alle Leser, die sich auf Menschenschicksale einlassen können und dankbar sind, dass uns Betroffene ihre Geschichten erzählen, spreche ich eine ganz klare Leseempfehlung aus.

 

Schuld, Rache und Gerechtigkeit

The Black Coats - Colleen Oakes

Inhaltsangabe

Die Frauen des mysteriösen Geheimbundes »Black Coats« haben sich geschworen, gewalttätigen Männern eine Lektion zu erteilen. Als Thea eine Einladung erhält, sieht sie endlich ihre Chance gekommen, sich am Mörder ihrer Cousine zu rächen. Doch die Vergeltungsaktionen eskalieren und Thea zweifelt am Sinn ihrer Mission: Sorgt Rache wirklich für Gerechtigkeit?

Kann sie noch aussteigen – oder ist es längst zu spät? 

 

Meine Meinung 

Für mich ist es das erste Buch dieser Autorin, aber ich denke es wird nicht das Letzte sein. Warum? Weil mir sowohl die Grundidee, welche bereits aus dem Klappentext hervortritt, als auch der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen haben.

 

Überraschen konnte mich Oakes gleich auf den ersten Seiten mit ihrem Prolog.

Bämm! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

 

Dann lernt man als Leser Thea kennen. Sie wirkt traurig und in sich gekehrt, hat sie doch erst vor kurzem ihre Cousine verloren. Die beiden hatten ein schwesternähnliches Verhältnis. Warum musste gerade Natalie sterben?

 

Eines Tages erhält Thea eine schwarze Karte und wird zu einer Art Schnitzeljagd aufgefordert. Ihre Suche endet vor einer alten viktorianischen Villa namens >>Mademoiselle Corday<<, in der sie auf eine Frau namens Nixon trifft.

Diese bietet ihr die Chance an, sich den Black Coats anzuschließen, was ihr eine unglaubliche Chance ermöglichen soll. Rache!

 

„Das oberste Ziel unserer Arbeit ist es, Gewalt in der realen Welt innerhalb des Systems erfolgreich zu bekämpfen.“ (S. 39)

 

Thea nimmt an.

Sie ist nun Mitglied des fünfköpfigen Teams Banner und wird von Nixon ausgebildet.

 

Gleichzeitig fängt Thea an Gefallen an einem Jungen ihrer Schule zu finden.

Aber diese verliebte Anfangszeit steht unter keinem guten Stern, da Thea niemandem etwas von ihrer Aktivität erzählen darf.

Sie flüchten sich in Geheimnisse und Lügen.

 

„Wenn ihr diesen Mantel tragt, dient ihr den Frauen, die ein Recht auf Gerechtigkeit haben.“ (S. 64)

 

Team Banner bekommt Aufträge, in denen sie sich an Männern rächen sollen, die Frauen Schlimmes angetan haben.

 

„Wir zerstören ihr Leben, aber die Black Coats töten nicht.“ (S. 72)

 

Das große Highlight ist das Erbe eines jeweiligen Mitglieds. Hier erfährt jede die Chance sich an dem Mann zu rächen, der ihr persönlich oder deren Familie Leid angetan hat.

 

„Die Black Coats setzen reichlich Adrenalin frei, und die Befriedigung, der Gerechtigkeit zu dienen, wurde zur Sucht. Thea fühlte sich wie ein Elektrodraht, spannungsgeladen.“ (S. 163)

 

Als das erste Mädchen ihre Chance erhält, wendet sich sowohl das Bild der Mädchen, als auch das der Leser. Ab dato wird man zum Nachdenken angeregt.

Inwiefern ist Rache tatsächlich erlaubt?

Kann man aus der Rache wirklich im Nachhinein einen Gewinn für sich verzeichnen?

Oder lädt man eine zu große Schuld auf sich?

 

Colleen Oakes nimmt die Leserschaft mit auf eine spannende Reise.

Ich fühlte mich fast durchgängig sehr gut unterhalten und war zu jedem Zeitpunkt gespannt, wie die Geschichte verläuft bzw. welches Ende sie nehmen wird.

Actionreich wird es auf jeden Fall.

 

„Er rannte, als könnte er vor seiner Traurigkeit davonlaufen, dabei war Trauer wie ein hungriges Tier, das seine Beute jagte.“ (S. 230)

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Einige der Mädchen des Team Banner werden etwas intensiver beleuchtet, andere leider nicht. Da ich diese Truppe wirklich sehr gut gewählt fand, hätte ich mich gefreut, von allen etwas mehr zu erfahren. Thea soll und stand auch während der Geschichte im Mittelpunkt, da sich ein Nebenstrang der Geschichte mit ihr und ihrem Freund befasst.

 

Mein Fazit

Ein Jugendthriller, welcher meiner Meinung auch für Erwachsene lesenswert ist.

 Das Buch punktet mit einer tollen Message an die Leser und einer gut ausgearbeiteten Grundidee. Das Thema Rache kann mich in Büchern und auch Filmen einfach immer wieder packen.

Des Weiteren konnte mich das Buch mit vielen Textstellen, welche ich mir markiert habe, begeistern.

Werft euren schwarzen Mantel über und tretet ein!

Riley kann dieses Mal nicht ganz überzeugen

Das Schmetterlingszimmer - Lucinda Riley

Inhaltsangabe

Posy Montague steht kurz vor ihrem siebzigsten Geburtstag. Sie lebt alleine in ihrem geliebten »Admiral House«, einem herrschaftlichen Anwesen im ländlichen Suffolk. Eines Tages taucht völlig unerwartet ein Gesicht aus der Vergangenheit auf: ihre erste große Liebe Freddie, der sie fünfzig Jahre zuvor ohne ein Wort verlassen hatte. Nie konnte Posy den Verlust überwinden, aber darf sie nun das Wagnis eingehen, ihm noch einmal zu vertrauen? Freddie und das »Admiral House« bewahren indes ein lange gehütetes, düsteres Geheimnis – und Freddie weiß, er muss Posys Herz noch einmal brechen, wenn er es für immer gewinnen will… 

 

Meine Meinung 

Im Juni 1943 lernt man die 7-jährige Posy Montague kennen.

Bereits auf den ersten Seiten konnte ich dieses kleine Mädchen, welches nur so vor Liebe zu ihrem Vater strotzt und ganz im Erkunden der Natur aufgeht, in mein Herz schließen. Am Rande und durch die Figur des Vaters wird man als Leser mit Fakten zum 2. Weltkrieg konfrontiert. Der Vater, welcher nach einer Verletzung wieder als Flieger eingesetzt wird, verabschiedet sich von seiner geliebten Tochter.

Es soll ein Abschied für immer sein.

 

Bei Riley bin ich immer sehr auf den Titel fixiert, denn meist bezieht sich dieser auf das große Geheimnis in den Romanen. Auch hier wird schnell klar, dass das Schmetterlingszimmer, in welchem Posy’s Vater arbeitete, eine entscheidende Rolle spielt.

 

Bevor es aber um das Geheimnis an sich geht, baut die Autorin erst einmal eine Masse an Figuren in die Geschichte ein.

Die Charaktere sind vor allem durch eine Verwandtschaft mit Posy verbunden.

Man lernt ihre zwei sehr unterschiedlichen Söhne kennen.

Von beiden erfährt man auch die Familien- bzw. Liebesangelegenheiten.

Da stach für mich vor allem die unglückliche Liebesgeschichte zwischen Posy’s Sohn Nick und seiner großen Liebe Evie heraus.

Evie war mir auf Anhieb sympathisch und nach fast 10 Jahren kommen beide zurück in ihre Heimat und ihre Geschichte geht weiter…

 

In der Gegenwart bezieht sich Riley dieses Mal hauptsächlich um die verschiedenen Familiengeschichten. Man kann schon sagen, dass es durchgängig einen sehr bedrückenden Unterton gibt, da sie Themen wie unerfüllte Liebe, Sehnsucht, Trauer, Gewalt und Hinterhalt anspricht.

 

Der Schreibstil der Autorin bleibt flüssig und lässt sich einfach super lesen, aber dieses Mal konnte mich Riley nicht ganz für ihre Geschichte um das Schmetterlingszimmer einnehmen.

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Warum auch immer, lässt die Autorin die Personen dieses Mal ständig um den heißen Brei herumreden. Man hat seine bevorzugten Figuren, diese bringen ein Geheimnis oder eine traurige Geschichte mit sich und man wartet als Leser auf dieses dringende Gespräch, in dem es zwischen mehreren Personen offenbart wird oder einfach ans Licht kommt und Riley baut dies dieses Mal folgendermaßen auf.

„X und Y nehmen Platz und X überwindet sich, Y endlich einzuweihen.

Nach dem Y die Geschichte gehört hat, versucht sie diese zu verdauen.“

 

Was ist denn das? Ich möchte gern lesen, wie die Geschichte übermittelt wird. Möchte das Wie herauslesen. Möchte Emotionen spüren, wie der Gegenüber darauf reagiert. Dieser Aufbau gefiel mir leider gar nicht.

 

Und auch mit ihren Figuren konnte Riley mich dieses Mal fast ein wenig abschrecken. Figuren, die nicht wissen, was sie wollen.

Es dann doch wissen und doch wieder einen Rückzieher machen.

Figuren, die ihr Leben einfach überhaupt nicht in den Griff bekommen, in der Familie aber auch niemand wirklich auf den Tisch haut.

Und sie gab Personen in der Geschichte den Vorzug an Auftritten, welche für mich eigentlich gar keinen eigenen Erzählstrang benötigt hätten.

Andere Figuren, welche den Leser am Anfang gleich begeistern, stellt sie nach und nach in den Hintergrund.

 

Mein Fazit

„Das Schmetterlingszimmer“ startete mit viel Potenzial, schnell verlor sich die Autorin leider in dem Geheimnis, der Umsetzung und in den Charakteren.

Für meinen Geschmack baute sie zu viele familiäre Baustellen ein und konzentrierte sich weniger auf die wichtigen, emotionalen Situationen.

Die Auflösung um das Schmetterlingszimmer bleibt sehr lange im Dunkeln, wurde mir dann aber einfach zu schnell abgehandelt.

Fans von Riley sollten dieses Buch dennoch lesen und sich ein eigenes Bild machen.

Da ich alle ihre Romane kenne, habe ich vielleicht bereits zu viele Vergleichsmöglichkeiten.

 

Eine actionreiche Suchaktion

Trackers 2 - Nicholas Sansbury Smith

Inhaltsangabe

Die tödliche Jagd geht weiter...

Die Vereinigten Staaten wurden durch mehrere Atombomben aus Nordkorea nahezu zerstört. Wie weit werden die Überlebenden gehen, um die zu retten, die sie lieben?

In einer Zeit, in der die Bedrohung noch nie so real war, schildert die Trackers-Serie, welche Auswirkungen ein EMP-Angriff haben könnte. Explosive, harte Action, geradezu aus den Schlagzeilen gerissen. 

 

Meine Meinung 

Nachdem der erste Band mit einigen Fragen, aber dennoch nicht allzu offen geendet ist, habe ich tatsächlich nur eine Woche vergehen lassen und dann sofort zum zweiten Band gegriffen. Wenn man einmal drin ist ne…

 

Und auch in der Fortsetzung hatte mich der Autor gleich beim Prolog lesen wieder für sich und seine Geschichte eingenommen.

Eine Ärztin stößt auf zwei Kinder, deren Eltern den Folgen des EMP-Angriffes erlagen. Sie will die beiden retten. Als ein Pick-up auf die drei zufährt, hofft sie auf Rettung, aber in dem Pick-up lauert absolut keine Hilfe, sondern die große Gefahr.

Nach dem Angriff auf die USA hat sich eine Gruppe namens „Sons of Liberty“ aufgetan, welche den Staat ab sofort nach ihren Regeln und Überzeugungen führen möchte. Unter der Leitung von Dan Fenix plündert und mordet diese Gruppierung.

Die Ärztin bleibt schwer verletzt und mit Symptomen der Strahlenkrankheit zurück.

Die beiden Kinder werden von den „Sons of Liberty“ entführt.

 

Auf der Ladefläche des Pick-up’s treffen wir auch auf eine bekannte Figur aus dem ersten Band der Reihe…

 

In der Stadt Estes Park, welche weiterhin unter der Kontrolle von Chief Marcus Colton steht, herrscht indes Chaos!

Gewalttaten, ein verheerender Brand und Plündereien.

Die Menschen in der Stadt wissen sich nicht mehr anders zu helfen.

Währenddessen hat es sich ein anderer Polizist der Stadt zur Aufgabe gemacht, Colton als Chief zu verdrängen und selbst die Zügel in die Hand zu nehmen.

Colton wird degradiert und dies bedeutet für die Menschen in der Stadt noch mehr Chaos.

 

Raven und Nathan machen sich auf, um eine bedeutende Such- und Rettungsaktion durchzuführen. Ich mag die beiden als Team sehr! Da hat Sansbury Smith zwei super Charaktere erschaffen. Auf ihrer Reise müssen sie es mit verheerenden Waldbränden und Soldaten der „Sons of Liberty“ aufnehmen.

Vielleicht hat der eine oder andere eine Vermutung, wen sie zu retten versuchen. Ich versuche euch an dieser Stelle nicht zu spoilern.

 

Von seitens Korea ist es im zweiten Band etwas ruhiger, aber ich traue dieser Ruhe noch nicht so ganz und bin gespannt, ob es in der Fortsetzung um weitere kriegerische Angriffe geht oder ob es lediglich um den Wiederaufbau der USA und den Spätfolgen gehen wird.

 

Was die Spannung betrifft, wäre meiner Meinung nach noch ein Zacken mehr drin.

Aber actiontechnisch ist der Autor hier wieder auf der Überholspur und lässt es ordentlich krachen und bluten. Ich habe die Gewehrsalven immer noch im Ohr.

 

Mein Fazit

Auch der zweite Band der Reihe konnte mich packen.

Durch diesen bin ich sogar deutlich zügiger, als durch Band 1 gerauscht.

Denn ja, die Spannung bleibt vorhanden und der Autor ist weiterhin gewillt viel Action in die Story einfließen zu lassen.

Ich freue mich auf die nächste Fortsetzung!

Eine Thematik die packt und beschäftigt

Trackers - Nicholas Sansbury Smith

Inhaltsangabe

Die USA, so wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. In ihren Städten ist es dunkel geworden. Und das ist nur der Anfang...

Der Polizeichef Marcus Colton und Tracker Sam ›Raven‹ Spears haben sich noch nie gemocht. Doch als im Rocky-Mountain-Nationalpark ein junges Mädchen vermisst wird, heuert Colton den Fährtenleser an, um es zu finden. Sehr schnell wird den beiden bewusst, dass sie sich auf der Spur eines wahnsinnigen Mörders befinden. 
Und dann erfolgt durch Nordkorea ein EMP-Angriff auf die Vereinigten Staaten. Ohne Strom versinkt das Land in ein blutiges Chaos – und die Jäger werden zu Gejagten... 

 

Meine Meinung 

Lange habe ich überlegt, mit welcher Reihe des Autors ich zuerst starte.

Ausschlaggebend war, dass ich mehr über den EMP-Angriff wissen wollte.

Hinsichtlich dieses Themas fand ich das Vorwort von Sansbury Smith super.

Er macht dem Leser deutlich, dass dieses Szenario, welches im ersten Band der Trackers-Reihe vorerst seinen Lauf nimmt, sehr schnell zur Realität werden kann.

Wer die politische Situation der Welt ein wenig im Auge hat, kann sich vorstellen, wie schnell es zu solch einem Boom kommen kann.

 

„Keine Jagd ist so wie die Jagd auf Menschen,

und wer lange genug bewaffnete Menschen

gejagt und Gefallen daran gefunden hat, interessiert

sich danach für nichts anderes mehr.“

Ernest Hemingway

 

Was ist eigentlich ein EMP-Angriff?

(englisch electromagnetic pulse)

Die Übersetzung „elektromagnetischer Impuls“ war mir bekannt, über mehr habe ich mir ganz ehrlich nie Gedanken gemacht. Aber die Thematik macht nachdenklich. Eine bedeutende Folge solch eines Angriffes ist, die Zerstörung aller elektronischen und elektrischen Systeme.

 

An was denkt ihr zuerst, wenn ihr an Stromausfall denkt?

Meine Gedanken gehen immer sehr schnell zum Bereich Haushalt: der TV und die Mikrowelle funktionieren nicht, kein Licht.

Nicholas Sansbury Smith zeigt in seinem Reihenauftakt allerdings noch einige andere Dinge auf, an die man im ersten Moment gar nicht denkt.

Viele neumoderne Autos fahren nicht mehr.

Jegliche Art von Kommunikation, außer die persönliche, fällt weg.

Für Einrichtungen, wie Krankenhäuser hat es enorme Folgen.

 

Ein weiterer Pluspunkt sind die gewählten Figuren, welchen man in verschiedenen Handlungssträngen begegnet.

Egal ob „Raven“, welcher als ehemaliger Marine ein großes Päckchen zu tragen hat. Oder Marcus Colton, welcher gemeinsam mit Raven im Mordfall ermittelt.

Aber auch die Frauen in der Story finde ich unheimlich interessant dargestellt.

Vor allem neugierig bin ich auf Charlize, welche in der Story Senatorin ist, vorher aber selber Pilotin in einer Kampfeinheit war.

 

Auch den Aufbau mochte ich sehr. Der Autor beginnt relativ ruhig, steigert dann die Spannung sehr schnell und dann kommt dieser BOOM.

Diese Szene wird mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben.

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Ob ich es als Kritikpunkt bezeichnen kann, wird sich erst im zweiten Band zeigen.

Ich hätte im ersten Band nämlich keinen Handlungsstrang um den Vermissten-/ Mordfall benötigt. Mich lenkte es zu sehr von der Story ab, auch wenn der Autor bemüht war, dieses Thema in die restliche Handlung einzuarbeiten.

Ich hätte mir auch im ersten Band bereits mehr Chaos aufgrund der Folgen des EMP-Angriffes gewünscht. Aber da kommen ja noch drei Bände.

Ich bleibe also optimistisch und bin gespannt, ob Sansbury Smith auch in den Folgebänden ein Nebenthema einbaut.

 

Mein Fazit

Band 1 konnte mich packen und neugierig machen.

Ich mag die Thematik, welche mich auch im Nachhinein immer noch beschäftigt und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit den Figuren aus dem ersten Band.

Das Positive ist, dass meine Nase bereits im zweiten Band der Reihe steckt.

Ich kann wa?

Ein Yoga-Buch mit ganz viel Gefühl

Mein Neustart mit Yoga - Nicola Jane Hobbs

Inhaltsangabe

Yoga für mehr Lebensfreude

Yoga hat ein ungeheures Potenzial: Es hilft Ängste zu überwinden, Stress abzubauen, Träume zu realisieren oder einfach den Alltag glücklicher und gesünder zu erleben. Die erfahrene Yoga-Lehrerin Nicola Jane Hobbs hat einen sanften Weg entwickelt, um sich von Ballast zu befreien und neue Kraft zu tanken. 

In ihrem 21-Tage-Programm mit täglichen Yoga-Übungen, inspirierenden Denkanstößen und kurzen Meditationen vereint die Autorin traditionelle Weisheit mit moderner Psychologie. Sie nimmt die Leser mit auf eine Reise zu sich selbst, um ein völlig neues Körper- und Selbstwertgefühl zu erlangen. 

 

Meine Meinung 

Dieses Buch hat mir der Südwest Verlag zum rezensieren zur Verfügung gestellt.

Beim ersten Reinlesen merkte ich gleich, dass ich hier mal ein etwas anderes Yoga-Buch in den Händen halte.

Denn allein schon die Geschichte der Autorin ist sehr berührend.

Mit Hilfe von Yoga und Selbstliebe fand Nicola Jane Hobbs den Weg aus einem dunklen Teil ihres Lebens heraus. Sie hat gekämpft.

Und ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Buch für einige Leser und Leserinnen ein toller Startschuss ist, um zu sich selbst zu finden.

 

Auf dem Cover ist ersichtlich, dass dieses Buch ein 21 tägiges Programm beinhaltet.

Dieses spricht die verschiedensten Themen an.

Für einige sind manche bedeutend, zu anderen steht man bereits sehr gut.

Mir persönlich sind Themen wie Entschleunigung, das innere Feuer, im Gleichgewicht und Selbstliebe ganz besonders ins Auge gefallen.

 

Bevor das 21 tägige Programm startet, stellt uns die Autorin ihre NEUSTART-Sequenz vor, welche im täglichen Yogaprogramm immer wieder Verwendung findet. Allein diese Sequenz finde ich schon unheimlich vielseitig.

Hier spielt sowohl Entspannung und Einkehr, als auch Kraft und Ausdauer eine Rolle. Einfach der perfekte Mix zwischen Yin und Yang.

 

Die einundzwanzig Tage sind jeweils einem anderen Thema gewidmet, hier ein paar Beispiele:

Tag 1 – Selbstwahrnehmung

Tag 12 – Liebe für den Körper

Tag 18 – Verletzlich sein

 

Des Weiteren ist jeder Tag mit einem wunderschönen Text der Autorin verziert, welcher auf das jeweilige Thema Bezug nimmt. Für mich ganz neu und am Anfang schwer umzusetzen, ganz einfach, weil wir uns für die kleinen Dinge im Leben keine Zeit mehr nehmen sind die kleinen Tagesaufgaben unter dem Punkt:

vom Herzen ausgehende Selbsterfahrung

 

Hier sind es kleine Aufgaben wie zum Beispiel, dass man sich mit einem Getränk an einen ruhigen Ort zurückziehen soll und dieses 5min lang genießen und mit allen Sinnen wahrnehmen soll (Farbe, Temperatur, Geruch usw.).

Ich bin ganz fest der Meinung, dass jeder Mensch solche Momente benötigt.

Diese Aufgabe gehört übrigens zur Thematik „Entschleunigung“.

 

Dann folgt eine tägliche Yoga-Sequenz passend zur jeweiligen Thematik.

Der Autorin ist es hier sehr gut gelungen, sehr zutreffende Yoga-Haltungen zu finden. Mir haben die durchgeführten Sequenzen sehr gut gefallen und sehr gut getan.

Abschließen möchte die Autorin jede Einheit mit einer Meditation.

Ich finde die Thematik unheimlich kraftspendend, aber Meditieren benötigt bei mir noch sehr viel mehr Übung, Routine und vor allem Ruhe.

 

Von Seite 130 – 185 geht die Autorin nochmal auf jede einzelne Yogahaltung in diesem Buch ein, welche in den täglichen Yoga-Sequenzen ihren Platz finden.

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Meine Selbsterfahrung

Ich habe mich gute 8 Tage an diesem Programm versucht und es dann abgebrochen.

ABER nicht aus dem Grund, dass es mir nicht gut tat, sondern weil ich für mich erkannt habe, dass es die falsche Zeit ist. Der Sommer verspricht bei mir NIE Ruhe.

Ich bin ein absoluter Herbst-/Wintertyp und daher werde ich dieses Buch nochmal zur Anwendung kommen lassen, wenn die ruhigere Zeit bei mir angekommen ist.

 

Mein Fazit

Ein etwas anderes Yoga-Buch, welches Themen wie Ängste besiegen, Stress abbauen und neue Stärken entdecken für den Leser/die Leserin bereithält.

Den von mir durchgeführten Praxisteil habe ich zu jedem Zeitpunkt genossen.

Mein Geist hat sich auf Themen und Aufgaben konzentriert, die er allein nie für notwendig angesehen hätte.

Ja, man kann sagen, dass dieses Buch eine Wende mit sich bringen kann.

 

Ayurveda ganz leicht erklärt

Ayurveda for Life - Janna Scharfenberg

Inhaltsangabe

Ayurveda zum Ausprobieren – Ayurveda für den Alltag

Ayurveda ist eine Jahrtausende alte Wissenschaft, die eine Fülle an kraftvollen, typgerechten Werkzeugen für eine ausgeglichene Lebensweise bietet. Es geht darum Körper und Geist in Balance zu bringen, um gesund und glücklich zu leben. 

Dr. med. Janna Scharfenberg übersetzt in diesem praxisorientierten Handbuch die uralten Regeln in unseren modernen Alltag. Sie erklärt medizinisch fundiert, was zu welcher Tages- und Jahreszeit, warum und für wen am besten wirkt und passt die Empfehlungen aus der indischen Heilkunst an unseren westlichen Lebensstil an. 

Ein Buch für Ayurveda-Neulinge wie auch langjährige Fans der traditionellen Medizin zum Durchlesen, Nachschlagen - und vor allem - zum Ausprobieren! 

 

Meine Meinung 

Die Thematik Ayurveda hat mich vor einigen Jahren bereits sehr intensiv begleitet, als ich mich in einer Fortbildung zur ayurvedischen Wellnessmasseurin befunden habe. Heißt, der Großteil an Begriffen und Themen im Buch waren mir bekannt und ich hielt damals schon sehr viel von den Theorien dieser alten Heilkunst.

Nun, einige Jahre später, war es Zeit sich erneut auf dieses Thema einzulassen und ich wurde nicht enttäuscht.


Viele Interessenten versuchen gar keinen tieferen Blick in die Thematik zu werfen, da diese Heilkunst als sehr kompliziert empfunden wird. Zum Teil ist sie das auch, aber die Autorin versucht es dem Leser und Interessierten sehr einfach und vor allem alltagstauglich zu erklären, was meiner Meinung nach der große Pluspunkt dieses Sachbuches ist. Denn jeder möchte verschiedene Tipps und Informationen doch so schnell wie möglich in das eigene Leben integrieren, ohne vorab die gesamte Philosophie dahinter zu verstehen.

 

Mir hat das Buch zum einen die Augen geöffnet und zum anderen neue Einflüsse in meinen Alltag gebracht. Die Augen geöffnet in der Hinsicht, wie sich mein Leben und auch meine körperliche Konstitution verändert hat. Janna Scharfenberg hat in dem Buch vier Selbstchecks eingebaut, die kurz und knackig und dennoch so sinngebend sind. Ich habe mich sofort in meinem Ist-Zustand wieder erkannt.

Für mich der interessanteste Selbsttest für mich war eindeutig die Dosha-Bestimmung, heißt meinen aktuellen Zustand hinsichtlich meiner körperlichen Konstitution. Zu Zeiten meiner Fortbildung konnte man mich eindeutig dem Pitta-Dosha (Element Feuer) zu ordnen. Nach dem Test war ich zuerst überrascht, nach weiteren Informationen, war es aber klar, dass ich mich zum Kapha-Dosha (Elemente Wasser und Erde) geändert habe. Das Temperament herrscht weiterhin feurig vor, aber vor allem mein Körper, bestimmt durch zu viel Stress, zu wenig Bewegung und keiner kontinuierlichen gesunden Ernährung haben mich etwas schwerfällig gemacht.

 

Hat man seinen Typen bestimmt, findet man im Buch gezielte Tipps, z.B. passende Rezepte, welche das Dosha unterstützen und ein Gleichgewicht zwischen den insgesamt drei Typen schaffen. Nicht nur die Rezepte, auch viele Tabellen und Erklärungen, vor allem hinsichtlich der Lebensweise, der Charaktereigenschaften und der körperlichen Anzeichen bei einem kontinuierlich zu stark ausgeprägtem Dosha konnten mich überzeugen, wie viel Sinn und Wahrheit hinter diesen Theorien steckt, denn ich habe mich auf den Punkt wiedererkannt.

 

Was habe ich bisher schon für mich mitgenommen?

Janna Scharfenberg hat mich vor allem mit ihrer empfohlenen Morgenroutine nachdenklich gemacht. Ihre Tipps sind nicht schwer durchzuführen, von daher gibt es bei mir keinen Morgen mehr ohne Zunge schaben, Öl ziehen und warmes Wasser trinken. Ich spüre richtig, dass ich viel stressfreiere Morgenstunden erlebe und ganz anders in den Tag starte.

 

Was möchte ich zeitnah noch in meinen Alltag integrieren?

Ich möchte unbedingt meinem Dosha entsprechend einige Rezepte ausprobieren.

Dazu gehören zum Beispiel: Kurkuma Latte, der Activate-Your-Kapha-Tee, eine Brokkoli-Lauch-Suppe mit Salbeicrunch oder auch den Linsen-Quinoa-Salat.

 

Des Weiteren steht der letzte große Abschnitt im Buch mit dem Thema Stress & Resilienz (psychische Widerstandskraft) in meinem Fokus. Aufgrund des relativ stressigen Alltags, welcher bei mir zeitlich immer perfekt getimt sein muss, damit ich alles unter einen Hut bekomme, muss ich mir mehr Zeit FÜR MICH nehmen.

 

So bringt Janna Scharfenberg das moderne Ayurveda in dein Leben

Selbstchecks & Basiswissen

Umsetzung im Alltag leicht gemacht

Einfache Ernährungsumstellung

In Balance kommen und bleiben

 

Mein Fazit

„Ayurveda for Life“ überzeugt mich mit einer verständlichen Erklärung der Thematik Ayurveda und mit alltagsnahen Tipps, die jedermann sehr schnell in sein Leben integrieren kann. Dieses Buch wird glaub ich gar nicht erst weggestellt.

Für mich ein Werk, in dem man sich immer wieder verlieren kann, um nach und nach zu sich selbst zu finden.

Geheimnisse, die so richtig punkten konnten

Home Invasion - J. Mertens

Inhaltsangabe

WENN ALLE MASKEN FALLEN... 
Die Bentleys stecken mitten in ihren Urlaubsvorbereitungen, als unerwarteter Besuch auftaucht, der sich schon bald als infernales Sammelsurium grausamer Sadisten entpuppt. Die Familie wird zu unfassbaren Handlungen getrieben, bei denen jeder nur noch an das eigene Überleben denkt. Denn auch die vermeintlichen Opfer hegen perverse Geheimnisse, die nun entsetzliche Folgen haben...
Ein blutiges Spektakel von unglaublicher Dichte, angesetzt zwischen Horror, Thriller und Torture Porn. 

 

Meine Meinung 

„Home Invasion“ ist mein erstes Buch aus dem relativ neuem „Blutwut Verlag“.

Mittlerweile steckt meine Nase in einem zweiten Buch aus dem Verlag.

Also wird euch bald eine weitere Rezension einheizen.

 

Die Story beginnt so schön harmonisch mit der kurzen Vorstellung der Familie Bentley, welche sich im Alltagsstress befindet und sich auf den bevorstehenden Floridaurlaub vorbereitet und freut.

Kate und James, als Familienoberhäupter führen eine nicht mehr ganz so harmonische  Ehe und scheinen leicht überfordert mit ihren drei Kindern Luke, Drew und Gabe. Die Kinder Luke und Drew scheinen von Anfang an etwas zu verbergen, dieser Pakt zwischen Geschwistern und Gabe hält als Säugling die Familie mit seinem Geschrei auf Trapp. Um die Runde perfekt zu machen, gesellt sich noch das befreundete Pärchen Dick und Leslie hinzu, welche in der Urlaubszeit ein Blick auf das Haus der Bentleys werfen sollen.

 

Und dann klingelt es an der Tür!

Ein kleines Mädchen mit blondlockigem Haar und einem zuckersüßem Kleidchen steht vor der Tür und muss auf die Toilette.

Was dieses Klingeln mit sich bringt, ist kaum in Worte zu fassen…

 

Bis dahin denken sich die Bentleys noch nichts dabei.

Aber als sich plötzlich der Rest der Familie um das kleine Mädchen Zutritt zum Haus verschaffen, ändert sich das Wohlbefinden der Bentleys.

Dieser seltsame Besuch entpuppt sich sehr schnell als Horrorshow.

Grandpa, welcher als Oberhaupt der Sadistenfamilie vorgestellt wird, weiß nahezu alles über die Bentleys und deren Nachbarn Dick und Leslie.

Nicht nur deren Namen und familiären Zusammenhänge, nein, auch deren teuflischsten Geheimnisse… und die haben es sowas von in sich!

 

Der Autor konnte mich vor allem mit der Ideenvielfalt der ans Licht kommenden Schandtaten total begeistern. Sobald die Sadisten Einzug ins Haus genommen haben, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Ich könnte an dieser Stelle ewig weiterschreiben, aber das würde euch nur den Spaß an den Geschehnissen rauben.

 

Das Buch beinhaltet auch noch einen anderen Erzählstrang, um Christusgesicht und den Auftragskiller Syrus. Anfänglich wusste ich diesen nicht wohin zustecken, am Ende des Buches schließt sich dank diesem Strang allerdings erst die Story.

 

Mein Fazit

Mein Erstlingswerk aus dem Hause BLUTWUT, welches mich durchgängig packen und unterhalten konnte. Absolut nichts für schwache Nerven, aber das wird wohl kein Buch aus dem Verlag sein, wenn ich an die Story meines aktuellen Buches aus dem Verlag denke. Aber dazu ein anderes Mal mehr.

Für alle Fans und Leser ÜBER 18 Jahre ein MUSS!

Ran da, ich will euch bluten sehen.

Horror mit passender Atmosphäre

ALBINO DEVIL: Roman - André Wegmann, Timo Kümmel

Inhaltsangabe

Eine unberührte Naturlandschaft. Eine fast vergessene Legende. Eine Brut direkt aus der Hölle, die einen harmlosen Abenteuerurlaub in ein blutiges Schreckensszenario verwandelt. Larissa bricht mit drei Freunden zu einem Campingtrip in die rumänischen Karpaten auf. Fantastische Naturimpressionen, Lagerfeuerromantik und verrücktspielende Hormone sorgen für eine ausgelassene Stimmung, die auch nicht von der Legende des sogenannten ›Albino Devils‹ getrübt wird, von der Medizinstudent Marc erzählt. Schnell jedoch hält der Trip in die Berge mehr Abenteuer für die Gruppe bereit, als ihnen lieb ist. Zudem bemerkt Larissa, dass Marc ein Geheimnis verbirgt. Bald schon entwickelt sich der Ausflug zu einem blutigen Albtraum. Und einem Kampf ums nackte Überleben. 

 

Meine Meinung 

Mit „Albino Devil“ hat der Autor ein Setting erschaffen, in dem ich mich pudelwohl gefühlt habe. Neben verfallenen Häusern, ist der Wald für mich der Ort, an dem das Kopfkino ordentlich in Gange kommt. Denkt mal drüber nach, an welchem Ort ihr nachts ungern wäret :P

Dass André Wegmann auch noch die rumänischen Karpaten auswählte, einfach perfekt.

 

Den Trip dorthin unternimmt ein Vierergespann.

Marc und seine Freundin Marie, sowie Larissa und Frank.

Von der Charakterkennzeichnung hat mir Larissa am besten gefallen.

Bei ihr habe ich ein paar Gemeinsamkeiten gefunden und ihr Handeln konnte ich am meisten nachempfinden. Leser, die das Buch kennen, werden nun wahrscheinlich mit dem Kopf schütteln, aber ja so ist es! :P

 

Was brauch ein schauriger Horrorroman noch, außer ein gruseliges Setting?

Na klar, eine Legende!

Hier dachte ich erst, diese könnte für mich ein/der Knackpunkt sein, ABER tatsächlich hat der Autor da eine sehr gute Idee zu Papier gebracht.

Das Schauermärchen gefiel mir und ab da konnte ich das Wandern durch den Wald bei aufziehendem Unwetter noch viel mehr genießen.

 

Wer sehnsüchtig auf den blutigen Albtraum, welcher im Klappentext versprochen wird, wartet, der wird zur Hälfte des Buches erlöst. Es geht los!

Aber der Weg dahin war für mich keineswegs langweilig. Hier konzentrierte sich Wegmann auf die Figurenzeichnung und Beschreibungen der Umgebung.

 

Dann beginnt der Kampf um Leben oder Tod.

Wer ist stark genug sich gegen diese Gegner zu behaupten?

Auch der Großteil der letzten Sequenzen gefiel mir super.

Es wird spannend und blutig, genau mein Geschmack.

 

Lediglich mit dem ganz großen Showdown hatte ich mein Problem, aber da ist es nun schwer euch mehr zu verraten. Das mag absolut Geschmackssache sein.

Macht euch euer eigenes Bild.

 

Mein Fazit

Kurz gesagt. Packt euren Rucksack, vergesst das Buch nicht und macht euch auf in die rumänischen Karpaten und schaut was euch dort erwartet.

Hoffen dürft ihr auf einiges Blut, welches fließen wird.

Eine gute Prise Sex, welche solche Stories immer aufpeppt und viel Action!

Da mich André Wegmann auch vom Schreibstil total mitnehmen konnte, werde ich nun einen Blick auf weitere Romane werfen.

Hitler und die „deutschen“ Frauen

Die Frauen der Nazis  - Anna Maria Sigmund

Inhaltsangabe

Die Historikerin Anna Maria Sigmund zeichnet in ihrem Bestseller acht eindringliche Porträts von Frauen in herausragender gesellschaftlicher Position des NS-Terrorregimes, darunter Emmy Göring, Magda Goebbels, Eva Braun und Leni Riefenstahl. Diese Neuausgabe überrascht mit zahlreichen neuen Erkenntnissen aus lange verschlossenen Archiven und neu aufgefundenen Quellen. 

 

Meine Meinung 

„Die deutsche Frau ist edler Wein. Liebt sie, so blüht die Erde.

Die deutsche Frau ist Sonnenschein am heimatlichen Herde.

Verehrungswürdig sollt ihr bleiben, nicht fremder Rassen Lust und Spiel.

Das Volk soll rein und sauber bleiben, das ist des Führers hohes Ziel.“

(Auszug aus dem „ABC des Nationalismus“, 1936)

 

Als mir dieses Buch ins Auge fiel, war ganz schnell klar, dass ich daran nicht vorbeikomme. Viele Leser sind von diesem Thema gesättigt, für mich gehört es zur Geschichte und beweist, dass Hitler zur damaligen Zeit nicht nur männliche, sondern auch weibliche Anhänger hatte und das nicht gerade wenige.

 

Im ersten Band des Dreiteilers geht die Historikerin auf folgende Persönlichkeiten ein:

Carin Göring

- Nordisches Idol und Kultfigur –

Emmy Göring

- Die „Hohe Frau“ -

Magda Goebbels

- Die Erste Dame des Dritten Reichs -

Leni Riefenstahl

- Die Amazonenkönigin -

Gertrud Scholtz-Klink

- Die Genossin -

Geli Raubal

- Onkel Adolfs Nichte -

Eva Braun

- Die verborgene Geliebte -

Henriette von Schirach

- Schülerin des „Führers“ -

 

Fünf von diesen acht Damen waren mir ein Begriff, drei weitere lernte ich völlig neu kennen. Dennoch war es für mich unheimlich interessant viele Informationen rund um alle acht Frauen in diesem Band zu bekommen.

Die Autorin legt hier viel Wert auf Fakten und weniger Ausschweifungen.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich Dank wortgewandter Beschreibungen ein gutes Bild von jeder Frau vor Augen hatte.

Die Rolle der Frau ist natürlich nicht mit der heutigen Rolle gleichzustellen.

Dennoch nahm jede der erwähnten Persönlichkeiten ihre Rolle im Geschehen ein.

 

Für viele mögen es sehr viele Informationen sein, aber mit ein wenig Interesse für diese zur Geschichte gehörenden Personen, bleibt so einiges hängen. So ist es zumindest bei mir.

Carin Göring, welche 5mal beerdigt wurde oder ihre Nachfolgerin Emmy Göring, welche zu Hause Löwen hielt.

Magda Goebbels gebar sieben Kinder und war sich sicher, den richtigen Weg für sechs ihrer Kinder zu wählen.

 

„Du wirst weiterleben und ich habe die einzige Bitte an dich:

Vergiss nicht, dass du ein Deutscher bist, tue nie etwas, was gegen die Ehre ist, und sorge dafür, dass durch dein Leben unser Tod nicht umsonst gewesen ist.“

(letzten Worte von Magda Goebbels an ihren ältesten Sohn Harald Quandt)

 

Eva Braun, welche deutlich introvertierter war, als nach bisherigem Glauben bekannt.

Und dann Henriette von Schirach. Eine Frau, welche unter Adolf Hitler aufwuchs und deren Enkel in der heutigen Welt der Literatur ein bekannter Name ist.

 

Neben zahlreichen Anmerkungen und Quellenangaben im hinteren Teil des Buches, zeigt die Autorin das Leben dieser Frauen anhand von zahlreichen Bildquellen auf.

 

Und zu guter Letzt die Frage: kann man diese Frauen verachten?

Viele tun dies in Nachhinein.

Man sollte jedoch bedenken, welche Zeit damals herrschte.

Der Nationalismus kam auf, die Ideale waren bekannt und Frauen die in diese Zeit hineinwuchsen oder hingeboren worden, passten sich dem meiner Meinung nach an.

Jeder sollte für sich überlegen, welche Rolle die Frauen zur Zeit des Dritten Reiches gespielt haben.

 

Für mich sind es Frauen. Mit einem immer wieder hart diskutiertem Weltbild.

Allerdings hätte jede dieser Frauen eine Urgroß- oder Großmutter von uns sein können.

 

Mein Fazit

Meiner Meinung nach ein Wert der Historikerin Anna Maria Sigmund, welches ich aus meinem Kopf und aus meinem Bücherregal nicht mehr wegdenken möchte.

Fakten, die überraschen, kombiniert mit bereits bekanntem Wissen auf Film, TV und anderen Büchern. Ich bin gespannt auf die zwei weiteren Bände, welche sich schon in meinem Besitz befinden.

Für alle Interessierten eine Leseempfehlung.

Lege dich nicht mit Seth an

Ein Blick in die Hölle - Buch 1: Festa Extrem - Wade H. Garrett

Inhaltsangabe

Gore Written for the Sake of Gore

Der geheimnisvolle Seth nimmt Rache an all den Dreckskerlen, die das Gesetz zu zart behandelt.

Grausam, sadistisch und vollgepumpt mit schwarzem Humor. 

 

Meine Meinung 

Die kurze Beschreibung zu diesem Protagonisten trifft es im Klappentext meiner Meinung nach sehr gut. Seth ist geheimnisvoll.

 

Der Aufbau des Buches war anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, da das Buch sozusagen von Seth erzählt wird. Er begleitet kontinuierlich durch einzelne Geschichten, welche er erlebt oder selbst produziert hat.

Diese Kapitel laufen meist nach einen Schema F ab, aber nach einer gewissen Zeit hat man sich eingelesen und will mehr!

 

Dabei erfahren wir immer etwas über sein Gegenüber, aber immer nur sehr wenig über den Menschen Seth selbst.

Als Auslöser für alles, was da auf den Leser drauf zu kommt, sehe ich ein Erlebnis in seiner frühen Kindheit. Und ich hoffe sehr, in den Folgebänden noch tiefgründiger über die Person Seth und seine „Anfänge“ zu erfahren.

 

Dann trifft man als Leser auf Dicky. Er ist um die 60 Jahre alt und wird von Seth gefangen gehalten. Seine Folter erfährt dieses Opfer allerdings keineswegs physisch.

Dicky wird dazu verdammt Seth zuzuhören!

Klingt eigentlich gar nicht so schlimm oder?

Wären die Geschichten, die Seth ihm erzählt nur nicht alle wahr.

Denn sie strotzen nur vor brutaler Gewalt, kranken Ideen und blutigen Umsetzungen.

 

„Aber ich versichere dir, dass all die unvorstellbaren und undenkbaren Dinge, über die ich berichten werde, wirklich passiert... und einer glühenden Leidenschaft für Vergeltung und Verbindung mit allem Zorn dieser Erde entspringen.“ (S. 26)

Neben Seth, ist auch Dicky ein Charakter, bei dem es mich brennend interessiert, wie es mit ihm weitergehen wird. Ich habe ja eine klitzekleine Vermutung, was seine Person betrifft.

 

Dieser Reihenauftakt gehört, wie bereits oben erwähnt in die FESTA EXTREM Reihe und beim Lesen konnte ich sehr schnell bestätigen, dass sich das Buch da sehr gut aufgehoben fühlt. Wade H. Garrett überzeugt mit neuen Ideen oder nennt man es gar Phantasien? Ich bin immer wieder überrascht, auf was manche Autoren kommen und sich dann auch drauf einlassen können.

 

Mein Fazit

Absolut eine Gefahr für die Menschheit, aber ein Genuss für den Leser des Extremen Horror Genres.

Ich habe diesen Reihenauftakt gern gelesen, werde diesen Akt an Gewalt allerdings kurzzeitig sacken lassen, bevor ich den zweiten Band zur Hand nehme.

Seth ist mit Sicherheit bereit ein wenig auf mich zu warten.

Ich bin gespannt, ob der Folgeband einen ähnlichen Aufbau hat oder von Band 1 abweicht.

Für alle Fans ein Muss!

Abtauchen in die Welt der Düfte

Die Duftapotheke (1). Ein Geheimnis liegt in der Luft - Anna Ruhe, Claudia Carls

Inhaltsangabe

In der alten Villa riecht es seltsam – nach tausend Dingen gleichzeitig. Es ist das erste, was Luzie an ihrem neuen Zuhause auffällt. Aber die Gerüche führen nirgendwohin und der Schlüssel, den Luzie unter einer Bodendiele findet, passt in kein Schloss. Gibt es in der Villa etwa ein verstecktes Zimmer? Gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Benno und dem Nachbarsjungen Mats macht sich Luzie auf die Suche. Als sie in den verborgenen Teil der Villa vordringen, trauen die Kinder ihren Augen kaum: Auf deckenhohen Regalen reihen sich zahllose Duftflakons aneinander, in denen es nur so schillert und sprudelt! Doch in den Fläschchen schlummern nicht nur schöne Überraschungen, sondern auch jede Menge Gefahren. Vor allem ein Flakon wäre besser für immer verschlossen geblieben… 

 

Meine Meinung 

In dem Genre Kinderbuch treibe ich mich tatsächlich eher selten herum.

Das ist eher Diana’s Part auf unserem Blog.

Aber seit dem ich damals das Cover zum ersten Teil der Duftapotheke gesehen habe, ging es mir nicht mehr aus dem Kopf. So habe ich es mir dieses Jahr endlich gekauft und erst gar nicht ins Regal gestellt.

 

Die Optik eines Buches spielt für mich schon immer eine große Rolle und hier bin ich trotz totaler Reizüberflutung fasziniert. Ein Cover auf dem so viel los ist und man sich als Leser einfach nur auf die Geschichte freut.

 

Bevor sich Erwachsene denken, ach eine Rezension zu einem Kinderbuch muss ich mir nicht weiter durchlesen. Ich finde, dieses Buch ist auch für Erwachsene lesenswert, wenn man sich auf die Welt der Düfte und eine Abenteuergeschichte einlassen kann.

 

„Die Augen sind der Schlüssel zur Seele, aber die Nase ist das Tor.“

(Daan de Bruijn, Duftapotheker, 1825-1898)

 

Im Buch begleiten uns die 13-jährige Luzie und ihr 5-jähriger Bruder Benno.

Die beiden Geschwister ziehen mit ihren Eltern von Berlin in eine kleine Stadt nahe der holländischen Grenze. Ihr neues Haus nennt sich die „VILLA EVIE“ und vor allem für Luzie ist das die reinste Bruchbude.

Aber schnell wird klar, dass diese Villa ihre Geheimnisse hat.

Da wären diese seltsamen Gerüche im ganzen Haus…

Oder dieser komische Globus in der Bibliothek, der alles andere zeigt, als die Weltkarte.

 

Als die Geschwister Bekanntschaft mit dem Nachbarsjungen Mats machen, geht die Entdeckungsreise erst richtig los. Luzie entdeckt durch Zufall einen Geheimgang und die drei Kinder schleichen sich heimlich in das Gewächshaus, welches sich hinter der Villa Evie befindet. Auch dort entdecken sie unvorstellbares.

 

„Wer die Geheimnisse der Duftapotheke aufdeckt, trägt größte Verantwortung und wird in ständiger Gefahr leben.“ (S. 81f.)

 

Nach dem ersten Abenteuergang in der Duftapotheke geschehen seltsame Dinge.

Eine unbegreifliche Kälte nimmt Einzug und das mitten im Sommer.

Und auf einmal verhalten sich die Bewohner der Stadt, inklusive der Eltern von Luzie und Benno sehr merkwürdig.

 

Die Kinder haben etwas in Gang gesetzt und wollen dies nun rückgängig machen.

Gäbe es da vorerst nur nicht einige Rätsel und Geheimnisse, welche ans Licht gebracht werden müssen.

Was hat es zum Beispiel mit dem mysteriösen Gärtner Willem auf sich?

Der unter keinen Umständen will, dass jemand sein Gewächshaus betritt.

 

Mein Fazit

Der Auftakt einer Kinderbuchreihe, welche mich in einen ganz duftigen Bann ziehen konnte und der auf jeden Fall Lust auf die kommenden Bände und Geschichten macht. Ich war vor allem fasziniert von der Duftapotheke und den verschiedenen Flakons, auf die die Kinder bei ihrem Abenteuer treffen.

Leseempfehlung für jung und alt, die einfach mal vom Alltag abschalten wollen.