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Das Mädchen von Nirgendwo

Der Übergang (Der Übergang, #1) - Justin Cronin, Rainer Schmidt

Inhaltsangabe

Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI -Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

(Quelle: Goldmann)

 

Meine Bewertung

Dies ist eindeutig seit langem ein Buch, bei dem mir das Rezension schreiben wirklich schwer fällt. Warum? Weil ich ein Buch über dieses Buch schreiben könnte! Deshalb werde ich dieses Mal auch sehr wenig auf den Inhalt eingehen, einfach weil es zu komplex ist. Bitte verzeiht es mir :)

 

Beginnen wir mit dem leichtesten und für mich am positivsten zu bewertenden, den Charakteren. Wow, Chronin setzte uns eine Vielzahl der Charaktere direkt vor unser Auge! Man erlebte sie hautnah und wirklich echt beschrieben. Am Anfang war ich wirklich unheimlich überfordert, aber es ist ja bekanntlich ein Licht am Ende des Tunnels, so war es auch hier. Der Autor hat sein Augenmerk letztendlich auf einige ausgewählte Charaktere gelegt und dies ist im grandios gelungen. Schnell stand mein „Lieblingscharakter“ fest, doch dies änderte sich im Buch so oft, dass ich im Endeffekt so einige ins Herz geschlossen habe und mich auf die Fortsetzung ihrer Reise im 2. Band „Die Zwölf“ freue.

 

Der zweite Punkt, der einfach zu erwähnen ist, ist der Schreibstil! Wie hat Justin Cronin es geschafft, dieses Monstrum von Buch (auf das Gewicht, Seitenanzahl, usw. bezogen) so leserlich zu machen? Trotz über 1000 Seiten und Minischrift, flogen die Seiten nur so! Wobei ich hinzufügen muss, dass man sich für dieses Buch Zeit nehmen muss, damit sind nicht die Lesetage gemeint, sondern man muss sich auf das Buch einlassen können, denn die Komplexität der Geschichte machte es mir nicht möglich, mal eben während der Mittagspause drin zu lesen. Es ist eindeutig ein Sofa- bzw. Wochenendbuch!

 

Und nun zum wichtigsten, die Story! Was hat Cronin mit diesem Reihenauftakt nur geschaffen. Wie bereits für viele andere Leser, ist „Der Übergang“ auch für mich kein typisches Dystopie-Buch! Es verbindet meiner Meinung nach so einige Genre und trotzdem wurde eine unheimlich gute Verbindung erschaffen!

Aufgrund der Fülle von Information und Erzählsträngen fiel es mir zwischenzeitlich schwer ALLES im Kopf zu behalten, ABER durch verschiedenste Rückblenden, wird der Leser immer wieder mit der Nase drauf gestoßen und es kommt Licht ins Dunkel. Man taucht immer wieder ab und man kommt dem großen Ganzen immer näher. Und dann denkt man nach über 1000 Seiten hat man die Story komplett begriffen bzw. erfasst. Falsch gedacht! Cronin ist anscheinend noch lange nicht fertig, uns Amy’s Geschichte und die des Übergangs zu erzählen. Egal, wer sich vor diesem Wälzer drückt, sobald er gelesen ist, wollt ihr „Die Zwölf“! Auch ich wurde während des Lesens unheimlich neugierig gemacht, weil der Titel des zweiten Bandes immer wieder auftaucht.

 

Abschließend möchte ich für ALLE, die dieses Buch auf ihrem SuB liegen haben, und ich weiß, dass es einige meiner Leser genau dort zu liegen haben, eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Nehmt euch die Zeit und macht euch mit Amy Harper Bellafonte und ihren vielen Weggefährten auf den Weg in Richtung des Übergangs…

 

Fazit

Ein Buch, welches aufgrund seiner unendlich vielen positiven, überraschenden und überzeugenden Argumenten Kleinigkeiten, wie kurze Längen im Schatten stehen. Klappt man dieses Buch zu, streicht man Kritikpunkte einfach von seiner Liste, weil man weiß, dass war wichtig für dieses Buch!