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Ein grandioses Verwirrspiel, welches durch und durch begeistert

Du - Zoran Drvenkar

Inhaltsangabe

Du kannst dir nicht trauen!

Nimm einen Mann, der durch ganz Deutschland reist und keine Gnade kennt. Wo er hinkommt, bleibt niemand am Leben. Nenn ihn Der Reisende, mach ihn zum Mythos und fürchte ihn. 

Nimm fünf Freundinnen, die erst dem Chaos die Tür öffnen und dann die Flucht ergreifen. Nenn sie Die süßen Schlampen und meide sie. 

Nimm einen Vater, der verfolgt wird von seiner Vergangenheit und über Leichen geht, um sein Ziel zu erreichen. Und jetzt stell dir vor, er will die fünf Freundinnen aufhalten. Um jeden Preis. Nenn ihn Der Logist und meide ihn. 

Sie alle bewegen sich aufeinander zu, sie sind voller Rache und haben keine Ahnung, dass du sie beobachtest.

 

Meine Bewertung

Ist das nicht ein verwirrender Klappentext?

Und genauso verwirrend beginnt auch dieses Buch. Nach 100 Seiten nahm ich dann doch meinen Stift und einen Zettel, um mich zurecht zu finden und danach war ich im Buch drin und wollte so schnell auch nicht wieder aufhören mit lesen.

 

Wie im KT erwähnt geht es um den Reisenden, die süßen Schlampen und den Logisten. Wer mir bis fast zum Schluss ein Rätsel war, war der Reisende und meines Erachtens der interessanteste Charakter. Ich konnte oder wollte einfach nicht hinter diese Fassade schauen. Drvenkar hat sich hier mächtig Mühe gegeben den Leser zu verwirren und auf eine ganz besondere Reise mitzunehmen.

 

Wer die süßen Schlampen waren, verriet er uns relativ schnell. Das süß kam denk ich aufgrund des Alters zu Stande, was sich der Autor bei Schlampen dachte, bleibt mir ein Rätsel. Diese 5 Charaktere konnten den Leser aber ganz schön an sich selbst zweifeln lassen, denn Drvenkar bringt hier nicht nur ihre 5 Namen, sondern auch ihre 5 Spitznamen ins Spiel, und diese waren alles andere als normal. Im Endeffekt war jeder Charakter sehr eigen, aber auch sehr spannend.

 

Und auch die Geschichte um den Logisten war für mich relativ schnell erfasst, leider war das nicht mein Charakter, aber ich denke eher aus der Rolle heraus, als in Hinsicht auf Drvenkars Darstellung.

 

Als Leser begleiten wir alle Charaktere auf derselben Reise. Diese Reise konnte mich schockieren, überraschen und zum Grübeln anregen.

Das Ziel der Reise war das Zusammentreffen und wie Drvenkar es wieder geschafft hat diese zunächst völlig unterschiedlichen Gegebenheiten zu verknüpfen, war einfach wieder der Wahnsinn.

Diese Art wie er es bereits zum dritten Mal geschafft hat, ist für mich wirklich ein Zeichen von Talent. Wie vorausschauend er bei seinen Büchern denkt, ist toll. Drvenkar ist meines Erachtens niemand der einfach losschreibt, sondern der weiß, wo seine Geschichte hingehen soll.

Auch wieder sehr gut dargestellt sind seine Perspektivwechsel, die er einbringt, wären da nur nicht manch fiese Cliffhanger am Ende eines Kapitels und ich muss zugeben ich habe einige Mal vorgeblättert, wann es mit diesem Charakter denn weitergeht.

 

Besonders in Erinnerung bleiben mir bei diesem Buch die Charaktere, das Ende und vor allem die Dramatik der verschiedenen Existenzen.

 

Kleine Abzüge bekommt das Buch von mir wegen der anfänglichen Schwierigkeiten in dieses Buch zu finden, denn ich glaube einige Leser, die solche verwirrenden Anfänge nicht gewohnt sind, legen dieses Buch beiseite und wissen gar nicht was sie verpassen. Minimale Längen hätten für mich gerne noch gegen ein wenig mehr Action ausgetauscht werden können, dann wäre dieses Buch perfekt gewesen.

 

Bedeutendstes Zitat für mich

„Wenn dir etwas sehr am Herzen liegt, dann darfst du es nicht hergeben, denn was immer es ist, dein Herz wird es vermissen.“ (S. 165)

 

Fazit

Auch mein drittes Buch von Zoran Drvenkar konnte mich fesseln und abschließend begeistern und glücklich stimmen.

Der Mann hat es einfach drauf und ja ich werde mich zeitnah auf die Suche nach einem weiteren Werk machen.

Bisher habe ich seine Bücher immer mit anderen Bloggern und Bloggerinnen gelesen und ich glaube dieser Autor und seine Bücher sind perfekt für LR geeignet, denn durch den regen Austausch verinnerlicht man die Storys viel besser.