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Was eine persönliche Herausforderung!

Der große Trip - WILD: Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst - Cheryl Strayed, Reiner Pfleiderer

Inhaltsangabe

„Die Frau mit dem Loch im Herzen, das war ich.“ Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Und so trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: die mehr als tausend Meilen des Pacific Crest Trail zu wandern, durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur „Brücke der Götter“ im Bundesstaat Washington – allein, ohne Erfahrungen und mit einem Rucksack auf dem Rücken, den sie „Monster“ nennt. Diese Reise führt Cheryl Strayed bis an ihre Grenzen und darüber hinaus...

 

Meine Meinung

Auf dieses Buch bin ich tatsächlich erst durch den zufällig entdeckten Trailer bei Youtube aufmerksam geworden, Gott sei Dank sage ich nun im Nachhinein.

Der Trailer überzeugte mich mit vielen Emotionen, einer harten Herausforderung und einer meilenweiten Reise zu sich selbst.

 

Da ich Bücher meist besser finde, als die Verfilmung zum Buch, wollte ich dieses Buch einfach schnellstmöglich haben und lesen und der Wille ist schuld, dass es nun so schnell ging.

Auf den ersten Seiten des Buches wurde mir erst klar, dass es sich hier um eine Autobiographie handelt, denn es ist tatsächlich Cheryl Strayed diesen Weg gegangen. Und Schwups stiegen meine Erwartungen und meine Vorfreude weiter an.

 

Nach vielen Tiefschlägen und einer stark negativ entwickelten Lebensweise geht Cheryl eines Tages an einen Reiseführer für den PCT vorbei. Erst im zweiten Anlauf greift sie zu und die Idee ist beschlossene Sache. Sie will den PCT gehen!

Bemerkenswert gut klar machte uns die Autorin, welche Vorbereitungen sie damals alles getroffen hat und an was alles zu denken war. Dank meiner Spontanität will ich gar nicht dran denken, wie ich mich an ihrer Stelle auf den Weg gemacht hätte.

 

Für ein weiteres Highlight befand ich die Rückblicke, die sich uns gibt. Wir befinden uns mit Cheryl auf dem PCT und dennoch lernen wir sie und ihre Vergangenheit erst auf dieser Reise kennen. Spannend die „Herkunft“ ihres Nachnamens „Strayed“. Eine wirklich gelungene Idee und Schreibweise.

 

Unbedingtes Muss für mich in diesem Buch waren meine Erwartungen an die geografischen Gegebenheiten. Geografie war immer meins und schon früh zeigte sich mein Interesse am Reisen und an fernen Ländern. Strayed schaffte es, dass ich zeitweise selbst den PCT entlang marschierte und alles um mich herum aufnahm. Bestieg sie Berge, wurde die Luft dünner, litt sie unter der enormen Hitze in Teilen der Wüste, konnte ich mir diese Anstrengung wirklich vorstellen. Vor allem die starken Schwankungen der Temperaturen und des Wetter stelle ich mir als einer der größten Herausforderungen vor.

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Jedoch ist es keine Bestbewertung geworden, denn entweder waren meine Erwartungen zu hoch angesetzt oder sie konnten durch das Buch einfach nicht erfüllt werden.

Mir haben unheimlich die Emotionen im Buch gefehlt, natürlich gab es nahegehende Momente, bei dieser doch nicht nur physischen, sondern auch psychischen Belastung habe ich mir mehr erhofft. Ich hoffe hier nun auf viel Emotionen im Film (den ich bisher noch nicht geschafft habe zu gucken).

 

Weiterhin hatte ich ein wenig andere Vorstellungen von der Reise. Für meinen Geschmack waren es fast ein wenig zu viele Pausen, Orte an denen sie duschen und duschen konnte. Ich habe gedacht, sie wird eins mit der Natur, aber man steckt als Leser nicht in der Situation und kann diese Existenz solcher Wanderpausenorte nur schwer wertschätzen.

 

Und abschließend, zum Teil auch wegen dem Fehlen der großen Momente kamen für mich einige Längen auf, die mich nicht vom Lesen abgehalten haben, dennoch ein wenig träge waren. Anderseits sind Längen bei einer langen Reise wohl nicht zu vermeiden?!^^

 

Mein Fazit

Für alle Leser, die Interesse an Selbsterfahrungen haben.

Ich selber liebe Herausforderungen und würde so einen Weg/ so eine Reise tatsächlich auf mich nehmen! Nur wann? So eine Auszeit kann ich mir nicht nehmen.

Hätte uns die Autorin mehr an ihren erlebten Emotionen teilhaben lassen, hätte dies ein Wahnsinnsbuch werden können.

In ein paar Jahren gerne noch einmal.