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Tolle Idee, schwache Umsetzung

Mercy - Jodi Picoult

Inhaltsangabe

Ein Mord aus Liebe und auf Verlangen.

Cameron und Allie MacDonald führen eine glückliche Ehe – bis zu dem Tag, als Camerons Cousin seine von Schmerzen gepeinigte todkranke Frau umbringt. Ein Mord aus Liebe und auf Verlangen. Doch Cameron vertritt als örtlicher Polizeichef das Gesetz und verhaftet Jamie. Seine Frau Allie dagegen billigt Jamies Tat, und so geht schließlich ihre Ehe zu Bruch. Erst im Gerichtssaal sehen sie sich wieder: Als Camerons Cousin freigesprochen wird, stellt sich für das Paar die Frage, ob es noch einen Neuanfang geben kann.

 

Meine Meinung

Ein weiterer Versuch nach einem Buch, welches in Erinnerung bleibt.

Nach dem ersten Drittel hatte ich jedoch schon das ungute Gefühl, dass mich dieses Buch nicht so packen kann, wie zum Beispiel „Neunzehn Minuten“.

 

Die Idee, die Picoult hier verfolgt war gut und mit einer etwas anderen Umsetzung hätte dies ein weiterer Erfolg werden können.

 

Wie es nicht anders sein kann, stehen die Charaktere im Buch wieder ganz unterschiedlich zu der Gewissensfrage, die im Buch angesprochen wird.

Sterbehilfe? Ja oder nein?

Wie immer wird natürlich auch der Leser mit in diese Gewissenfrage einbezogen und man wägt beim Lesen die Fürs und Gegen ab.

 

Die Geschichte um Jamie und seine Tat kam mir hier einfach zu kurz. Der Handlungsstrang um den Bruch der Ehe von Allie und Cam nimmt hier fast den größeren Teil ein. Auch dieses Thema wurde war so gestaltet, dass man auch hier wissen möchte, wie es weitergeht, allerdings ist das existierende Problem in der Hinsicht kein typischer Inhalt für ein Buch der Autorin.

 

Erst die letzten 100 Seiten konnten mich dann wirklich packen. Hier bewies Picoult ihr Können und konnte den Leser an das Buch ketten.

 

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Hier kamen dieses Mal wirklich viele Kritikpunkte auf.

Zum einen konnte ich mich mit dem Großteil der Charaktere überhaupt nicht arrangieren. Allie und auch Cam erschienen blass und irgendwie kühl. Beide zeigten wenig Gefühl. Sowohl in Hinsicht auf ihre Ehe, als auch auf die Geschichte um Jamie.

 

Der Machtkampf der beiden Handlungsstränge war zu stark. Jamie’s Situation hätte einfach deutlich hervorgehoben werden müssen.

 

Und was ich von der Autorin gar nicht kenne, konnte ich mich dieses Mal irgendwie nicht mit dem Schreibstil abfinden. Zwischendurch wurde es sehr langatmig und ich habe einen anderen Schreibstil im Kopf. Aber „In einer regnerischen Nacht“ ist ein älteres Buch, vielleicht lag es daran. Die Autorin hat sich halt entwickelt.

 

Mein Fazit

„In einer regnerischen Nacht“ ist eher ein schwacher Picoult. Die Autorin kann das auf jeden Fall besser.

Das Thema war unheimlich interessant, aber hier lag es für mich an der schlechten Umsetzung, dass mich dieses Buch nicht so packen und berühren konnte, wie manch andere Bücher der Autorin.