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Ein Meisterwerk

Das Mädchen auf den Klippen - Lucinda Riley, Sonja Hauser

Inhaltsangabe

Ein Haus an den Klippen. Eine schicksalhafte Liebe. Ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter

Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an. – Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf – ihrer Geschichte.

  

Meine Meinung

Wie der Klappentext bereits verrät, war anzunehmen, dass Frau Riley uns wieder mit ihrem Talent, einen perfekten Bogen zu schlagen, überraschen wird und so war es hier auch. Die Familienverhältnisse bzw. die Verbundenheit der 2 Familien war etwas komplexer, aber dank einer bildlichen Darstellung super nachzuvollziehen.

 

Nach einigen bereits gelesenen Werken der Autorin kann ich sagen, dass sie hier noch etwas ganz besonderes eingefügt hat. In gewissen Abständen spricht Aurora zu uns Lesern und findet immer einen passenden Übergang zwischen Vergangenheit und Gegenwart, deren Themen und Charakteren.

Das Buch haben wir in einer LR gelesen und mir blieben diese Worte dazu in Erinnerung.

 „Man hat das Gefühl von jemandem am Kaminfeuer bei Tee und Plätzchen eine Geschichte aus der Vergangenheit erzählt zu bekommen.“ 

Genau so war es und hat das Buch von Anfang an zu etwas Besonderem gemacht.

 

Zu den Riley-typischen Punkten, wie Schreibstil, Aufbau und Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, kann ich wie immer nur sagen, diese Frau hat etwas Magisches an sich. Natürlich sollte man bei jedem Autor bzw. jeder Autorin von Talent sprechen, aber Lucinda Riley hat irgendwie noch mehr. Was sie erschafft, ist einfach einzigartig und in dem Genre führt sie die Spitze mit an.

 

Ein weiteres Merkmal ist, dass sie immer mehr sympathische als unsympathische Charaktere in die Geschichten einbringt. Auch hier mochte ich wieder sehr viele Charaktere, deren Art und Denkweise und deren Rolle in der Geschichte. Ihre Figuren erscheinen nie blass und immer sehr gut durchdacht. Wer mein absoluter Liebling war, erfahrt ihr im unteren Teil meiner Rezension.

 

Zur Geschichte selbst möchte ich gar nicht viel sagen.

Kauft euch dieses Buch oder befreit es endlich von eurem SuB, begegnet gemeinsam mit Grania dem Mädchen auf den Klippen und taucht ab in die Geschichte, die die beiden verbindet.

Positiv anzumerken ist, dass hier einiges an Emotionen zum Vorschein kommt, aber gerade das liebe und brauche ich in diesem Genre.

Man klappt das Buch zu, bleibt fast atemlos zurück und fragt sich, warum es schon vorbei ist.

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Anmerken möchte ich, dass mir in dem Buch ein wenig Irland gefehlt hat.

Außer dem wohl fantastischen Ausblick aus Grania’s Arbeitszimmer ist mir nicht allzu viel in Erinnerung geblieben.

Vielleicht bin ich auch nur zu sehr verwöhnt von ihrem Buch „Die sieben Schwestern“ in der wir sehr viel Drumherum mitbekommen haben und es gleichzeitig zu einem Urlaub vor Ort wurde.

Aber ihre Priorität war denk ich auf die Story gelegt.

 

Mein Fazit

Ein Meisterwerk und eine absolute Leseempfehlung!

Dass Lucinda Riley es drauf hat, wusste ich bereits.

Je mehr Bücher ich lese, desto begeisterter bin ich von ihr.

Sie entwickelt sich zur Göttin der Familienromane.

Mit diesem Werk  konnte Riley mich bisher am meisten begeistern und berühren.

Platz Nr. 1 ihrer Bücher!