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Wieder ein spannender Fall, bei dem die Charaktere leider hinterherhängen

Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller - Jussi Adler-Olsen

Inhaltsangabe

Kinder verschwinden spurlos. Niemand meldet sie vermisst...

»›Was wird er mit uns machen, wenn er zurückkommt?‹ Die Angst flackerte auf in den Augen seines Bruders. Sie wussten, dass bald alles vorbei war. Aus diesem Bootshaus gab es kein Entrinnen.«

Niemand hatte die verwitterte Flaschenpost beachtet, der Hilfeschrei in ihrem Inneren war ungehört verhallt. Jahre später gelangt das verblasste Schriftstück ins Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Die Materialanalyse zeigt, dass die Botschaft mit menschlichem Blut geschrieben wurde. Die Entzifferung der Buchstaben führt Carl Mørck und seinen Assistenten Assad auf die Spur eines entsetzlichen Verbrechens - und in Bereiche der Gesellschaft, die ihnen beiden einigermaßen fremd erscheinen…

 

Meine Meinung

Der 3. Fall des Sonderdezernats Q, indem in ungelösten Fällen ermittelt wird.

Der dritte Fall hat sich für mich bereits im Klappentext sehr spannend angehört und das war er dann auch in der Umsetzung im Buch.

Wer sind diese Kinder?

Wo gehören sie dazu?

Wieso werden sie nicht vermisst?

Und wer ist der Täter?

 

Viele Fragen, die sich mir am Anfang stellten. Schnell wurde allerdings klar, dass die Kinder aus gläubigen Familien entführt wurden. Im Fall der Kinder aus dem KT war es die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas.

Dieses Thema in einen Thriller mit einzubringen, finde ich sehr spannend und zugleich wissenswert.

 

Den Täter lernte man recht schnell kennen, allerdings auf die Art und Weise, dass man bis zum Schluss im Dunkeln tappte, wer er denn nun ist bzw. welche Rolle er im Buch spielt. Ich habe diesen Täter als Chameleon bezeichnet. Zwischenzeitlich war ich sowas von verwirrt, dass ich gar nicht mehr wusste, wer er denn nun ist bzw. wie er heißt. Wenn ihr diesen Band lest oder gelesen habt, wisst ihr, was ich meine. Jedoch wurde uns hier wieder eine interessante Persönlichkeit vorgestellt und das mag ich an dieser Reihe.

 

Die ganze Ermittlungsarbeit und die verschiedenen Erzählstränge, das heißt aus Sicht der Ermittler und dann aus Sicht des Täters und anderer Beteiligter hat wirklich Spaß gemacht. Die Seiten flogen nur so dahin und die deutlich höhere Seitenanzahl in Bezug auf die beiden vorrangegangenen Bände fiel gar nicht so sehr auf.

 

In Hinsicht auf die Charaktere des Ermittlerteams bin ich hier ein wenig zwiegespalten. Der Autor möchte sie geheimnisvoll darstellen, aber dadurch erwartet man als Leser irgendeine Art von Weiterkommen, aber man tritt auf der Stelle. Vor allem Assad und Rose haben mir hier einige Rätsel aufgestellt und wie ich diesen Einwurf deute, weiß ich noch nicht so recht.

Für mich war es glaub ich eher hinderlich, so im Dunkeln stehen gelassen zu werden.

An Carl habe ich hier nicht zu meckern. Wird er tatsächlich noch mein Liebling?

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Als Kritik nehme ich das eben schon angesprochene Wirr Warr von Assad und Rose mit in meine Bewertung hinein.

Wieso zeigt Assad auf einmal dieses ganz andere Gesicht?

In Band 1 war er mir noch so sympathisch. Diese Geheimnisse, in die er sich hüllt, bewirken bei mir leider eher das Gegenteil.

Und dann Rose. Was war denn in diesem Band los?

Ihren richtigen Platz im Team hat sie noch so gar nicht gefunden, leider.

Warum Adler-Olsen diesen speziellen Punkt, den ich nicht verraten möchte, hier mit einbringt, ich weiß es nicht und hoffe auf eine baldige Erklärung.

 

Und für mich störend in diesem Band war, dass das Team parallel noch an einem anderen Fall gearbeitet hat, in dem es um Brände und Banden ging.

Der hat für mich gar nicht gepasst und man wurde immer wieder aus dem eigentlichen Fall herausgekickt, zumindest gedanklich.

 

Mein Fazit

Ein Buch, das mich vor allem durch seinen Fall um die vermissten Kinder und der Ermittlung beeindrucken konnte. Jussi Adler-Olsen überrascht mich immer wieder mit seinen tollen und anderen Ideen.

Für mich persönlich schwächer als Band 2, aber die Bewertung ist die gleiche. Die Story holte es heraus.