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Band 4 = bisheriges Highlight der Reihe

Verachtung (Sonderdezernat Q, #4) - Jussi Adler-Olsen, Hannes Thiess

Inhaltsangabe

Eine Reihe vermisster Personen aus dem Jahr 1987, die durch eine Person und deren entsetzliches Schicksal verbunden sind: Nete Hermansen. Eine junge Frau ohne jede Chance auf ein selbstbestimmtes Leben, von Menschen grausam misshandelt, wird zwangssterilisiert durch einen fanatischen Arzt und verbannt nach Sprogø, der Insel für ausgestoßene Frauen. Sie nimmt grausam Rache...

 

Meine Meinung

Der 4. Fall des Sonderdezernats Q, indem in ungelösten Fällen ermittelt wird.

Der Klappentext zum vierten Buch der Reihe konnte mich sofort begeistern.

Warum?

Weil das Wort Rache fällt! Und warum auch immer, lese ich über diese Thematik unheimlich gerne in Büchern. Es gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten Rache zu nehmen und ich war gespannt, welche Art Nete Hermansen wählt.

 

Ich kenne es nicht anders vom Autor. Auch Band 4 hat einen Prolog, der zum Nachdenken anregt und gleichsamer Weise unheimlich neugierig macht.

Nete Hermansen trifft auf einen alten Bekannten und dieser weiß prekäre Sachen über sie. Kurz darauf verursacht sie einen Verkehrsunfall. Wieso?

 

Anfänglich wird klar, dass auch hier wieder mehrere Fälle aufeinander treffen.

Da wären eine Reihe vermisster Menschen im Jahre 1987.

Der Unfall an Carl’s Onkel, der plötzlich Mord gewesen sein soll.

Der Druckluftnagler-Fall, bei dem Carl einen Kollegen verloren hat und einen anderen hat diese Schießerei ans Bett gefesselt.

 

Im Vordergrund bleibt der Fall um die vermissten Menschen, alle anderen lässt Adler-Olsen immer wieder nur an die Oberfläche kommen, halten sich aber größtenteils im Hintergrund.

Wo sind die vermissten Leute?

Welche Verbindung haben sie miteinander?

 

Ein bedeutender Faktor spielt die Partei „Klare Grenzen“ und dessen Oberhaupt Curt Wad. Was diese Partei beinhaltet fand ich unheimlich spannend.

Folgendes Zitat sollte euch einen Einblick geben:

„Der und Curt Wad sind in meinen Augen schlicht und einfach Reinkarnationen von Josef Mengele.“ (S. 321)

 

Und dann ist da noch diese Besserungsanstalt für Frauen, Sprogø.

Der Fall im Buch ist natürlich fiktiv, aber diese spezielle und gleichsam grausame Anstalt gab es wirklich in Dänemark.

Wer mehr Informationen darüber nachlesen möchte, kann dies hier tun.

Was hat Nete Hermansen in Sprogø erlebt und wieso will sie Rache nehmen?

 

Absolutes Highlight für mich war hier das Ende bzw. die Auflösung, welche mir zeigte, wie sehr ich im Dunkeln tappte. Da ich besondere Enden mag, hat Adler-Olsen hier genau meinen Geschmack getroffen und mein Leserherz begeistert.

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Lange habe ich hin und her überlegt, wie ich den Punkt anpacke, dass Adler-Olsen uns in Hinsicht auf die Charaktere so im Dunkeln lässt. Sowohl um Assad, als auch um Rose und Carl warten die Geheimnisse nur so darauf gelüftet zu werden.

Aber da die Reihe aus 10 Bänden bestehen soll, habe ich es nun akzeptiert und führe es nicht mehr als Kritikpunkt an.

 

Auch mein Kritikpunkt aus dem vorhergehenden Band, dass mir die Charaktere überhaupt nicht zusagen konnten, kann ich hier widerlegen. Adler-Olsen bringt uns endlich das Team um Carl wieder zurück, so wie wir es mögen.

 

Somit entfallen meine Kritikpunkte.

 

Mein Fazit

Band 4 der Reihe schafft es endlich, die Bestbewertung von mir zu erhalten.

Mit einen altbekannten guten Schreibstil, einen super Team und einen unheimlich spannenden Fall wird mir dieser Band in Erinnerung bleiben.