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Ein Road-Trip mit Rentnerinnen!

Old School: Roman - Stephan Glietsch, John Niven

Inhaltsangabe

Eine wilde Satire über Freundschaft, das Altern, die englische Mittelschicht und Gruppensex

Susan und Julie sind gerade 60 Jahre alt geworden. Sie leben in einem kleinen Dorf in Südengland und sind seit der Schulzeit miteinander befreundet. Susan führt ein bürgerliches Hausfrauendasein, Julie lebt in einer Sozialwohnung und arbeitet als Aushilfe in einem Pflegeheim. Als Susans Ehemann Barry tot aufgefunden wird, offenbart sich, dass er ein surreales Doppelleben als Swinger führte und Susan einen finanziellen Scherbenhaufen hinterlassen hat. Um nicht in Altersarmut abzurutschen, greifen sie zu einer radikalen Lösung: einem Banküberfall.

 

Meine Meinung

Als Hörbuch gehört

Und genau dieser Plan, einen Banküberfall zu machen, ist das Hauptthema im Buch. Rund um dieses Buch lernt man neben Susan und Julie noch viele weitere Charaktere kennen, vor allem einer konnte mich in dieser Story vollends begeistern, aber dazu gleich mehr.

 

John Niven erschuf hier ganz spezielle Charaktere, so dass ich keine Probleme hatte, mich im Buch zu orientieren, auch wenn ich die Namen nicht gelesen, sondern nur gehört habe.

Susan, die plötzlich mit dem sexuellen Doppelleben ihres Ehemanns konfrontiert wird. Julie, die alles andere vom Leben erwartet hat, aber nicht das. Jill, die alles dafür tun würde, um ihren Enkelsohn die dringend nötige Operation zu bezahlen und Ethel, die einfach ihr Leben nochmal genießen will. Ethel ist es auch, die das Buch für mich zu einem Abenteuer gemacht hat. Auf sie trifft wohl das Lebensmotto „Sex, Drugs & Rock’n‘ Roll“ zu und das lässt sie dem Leser bei jeglichem Auftreten spüren.

Wer einen ersten visuellen Eindruck der Ladys haben will, schaut sich das Cover an, es passt einfach perfekt! Sehr gute Wahl!

 

Natürlich wird der Plan, dass die vier Rentnerinnen eine Bank überfallen auch in die Tat umgesetzt und spannend ist zu verfolgen, wie die vier die Zeit nach dem Überfall meistern. Auf der Flucht vor der Polizei erleben sie so einiges und man kann sagen, den alten Damen ist nie langweilig geworden.

Was genau auf der Flucht alles passiert und ob die Ladys mit ihrem Banküberfall durchkommen, möchte ich in meiner Rezension nicht vorwegnehmen.

 

Gelesen hat Gerd Köster das Buch wirklich gut. Ich habe seiner Stimme immer gerne zugehört und sie hat super zur Story gepasst.

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Lediglich der zweite Teil der Story hätte etwas kürzer sein können. Es zog sich stellenweise dann doch ein wenig und man war einfach zu gespannt, wie es alles ausgehen soll.

 

Mein Fazit

Für alle Fans vom britischen Humor, denen John Niven bisher kein Begriff war, werden auf jeden Fall mehr wollen. So geht es mir zumindest.

Dass ich das Buch gehört habe, empfinde ich als Vorteil, da ich glaube, dass der Humor so noch einen Ticken mehr herüberkam.

Ich freue mich auf meinen nächsten Niven.