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Wahrheit oder Märchen

Die Insel der besonderen Kinder - Ransom Riggs, Silvia Kinkel

Inhaltsangabe

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind… Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt…

 

Meine Meinung

Diesem Problem stand wohl Jacob gegenüber als er älter wurde und alle nur über die Geschichten seines Großvaters lachten. Er selbst hatte ihm als Kind immer geglaubt, als er von der Insel, dem Kinderheim und den besonderen Kindern erzählt hat, mit denen er aufgewachsen ist.

Erst der mysteriöse Tod seines Großvaters und einigen Hinweisen, die er von ihm bekam, will sich Jacob auf die Suche nach dem Heim und den besonderen Kindern machen.

 

Von diesem Buch bin ich schon Jahre lang angefixt und die anstehende Verfilmung im Kino hat mich nun auch endlich dazugebracht, den ersten Band der Reihe zu lesen. Wie bereits vorher vermutet, konnten mich vor allem die vielen und dazu noch echten Bilder im Buch begeistern. Diese sind einfach schaurig, besonders und versprühen den passenden Charme für dieses Buch. Damit ihr einen kleinen Einblick bekommt, habe ich meinen Favoriten hier für euch ausgesucht.

 

Durch diese visuellen Reize ist man gefühlt noch intensiver in der Geschichte.

 

Als sich Jacob gemeinsam mit seinem Vater, der Vögel beobachten möchte, auf die Reise auf die walisische Insel macht, geht das Abenteurer los. Jacob macht sich alsbald auf die Suche nach dem ehemaligen Heim. Seine erste Entdeckung schockierte nicht nur ihn, sondern auch mich.

Aber dafür war die Überraschung im Verlauf dann noch größer, als er dann den richtigen Weg findet. Neben den anderen Kindern lernt er auch endlich Miss Peregrine kennen, die Heimleiterin und gute Bekannte seines Großvaters.

Kinder mit besonderen Fähigkeiten, wessen Interesse wird da nicht geweckt?

Ich selbst tauche in solche Geschichten einfach zu gerne ab und demnach lag mein Auge auf immer auf den Kindern.

 

Nicht nur diese Idee der Kinder, auch das besondere Setting und die Erlebnisse hat der Autor wirklich interessant gestaltet und dieser Reihenauftakt macht einfach Lust auf mehr.

 

Wer viel Spannungsliteratur liest, wird diese hier eventuell vermissen. Mir hat es vollkommen ausgereicht, denn es ist kein Thriller, sondern ein Jugendbuch aus dem Genre Fantasy. Spätestens als die Monster ins Spiel kommen, die die Kinder bedrohen und Miss Peregrine entführt wird, die doch die Kinder eigentlich beschützen soll, nimmt diese Geschichte an Fahrt an. Man fiebert mit und bewundert die Taten der einzelnen Kinder.

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Für meinen Geschmack hätten die einzelnen Kinder mit ihren individuellen Geschichten noch ein wenig mehr im Vordergrund stehen können. Ich finde dieses Thema sehr interessant, aber an dieser Stelle bleibt vorerst eine Lücke.

Natürlich bin ich daher besonders gespannt, ob Band 2 und 3 in der Hinsicht noch etwas zu bieten haben.

 

Mein Fazit

Eine Reihenauftakt, der mich fast komplett in seinen Bann ziehen konnte.

Der Autor verursacht dank toller Idee, grandioser Gestaltung und einem gut lesbarem Schreibstil eine kleine Sogwirkung. Ich werde den Weg der Kinder auf jeden Fall weitergehen.