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Auch beim zweiten Mal ein Hit

D.I. Grace: Einer lebt, einer stirbt (Ein Fall für Helen Grace 1) - Matthew J. Arlidge, Karen Witthuhn

Inhaltsangabe

Zwei Geiseln. Eine Kugel. Die Entscheidung: tödlich. 
Das Letzte, woran Amy und Sam sich erinnern, ist das Konzert in London. Strömender Regen, eine Mitfahrgelegenheit nach Southampton, heißer Kaffee. Dann das Erwachen: Sie sind gefangen in einem alten Schwimmbad, auf dem Boden liegt eine Pistole. Die Botschaft ihres Peinigers: Entweder sterben beide langsam und qualvoll. Oder einer tötet den anderen und ist frei. 
Damit beginnt eine Mordserie, die Detective Inspector Helen Grace und ihr Team an die Grenzen bringt. Das Muster wird schnell deutlich: Ein einsamer Ort, zwei Menschen und eine Entscheidung, an deren Ende Tod oder die Schuld des Überlebenden steht. Doch nichts scheint die Opfer miteinander zu verbinden. Helen sucht verzweifelt nach einem Motiv – und gelangt zu einer verstörenden Erkenntnis.

 

 

Meine Meinung

Den ersten Fall von D.I. Helen Grace kannte ich bereits. Aber drei Jahre sind eine lange Zeit und bevor ich mich nun an die anderen Bände der Reihe machen möchte, wollte ich nochmal abtauchen.

 

Helen war mir natürlich in Erinnerung geblieben. Das liegt zum einen daran, dass ich Frauen an der Spitze eines Ermittlerteams unheimlich mag, zum anderen macht sie meiner Meinung wirklich was her in dem Buch.

Der Rest des Teams war verblasst, aber beim erneuten Lesen mag ich auch dieses. Hier bringt jeder Ermittler seine eigene Geschichte mit und das finde ich spannend. Man hockt sozusagen nicht auf dem Fall und auf Helen Grace.

 

Der Fall ist im Klappentext sehr gut beschrieben und ich liebe ihn auch beim zweiten Lesen, da er irgendwie anders ist. Erschreckender. Er macht nachdenklich, wie man als Leser wohl selbst in so einer Lage gehandelt hätte. Zu einer Lösung bin ich nicht gekommen.

Solche Grundlagen lassen Bücher zum einen in Erinnerung bleiben und motivieren auch Reihen weiterzulesen, in der Erwartung der nächste Fall wird ähnlich spannend.

Wenn man den Fall nicht bereits kennt, ist es meines Erachtens unmöglich auf diesen Ausgang zu kommen. Grandios gelöst und ein bomben Futter für die kommenden Teile.

 

Bei dem ersten Fall von D.I. ist man einfach gut unterhalten. Ganz großes Kino auch beim zweiten Lesen waren der Schreibstil und der Aufbau des Buches. M.J. Arlidge erzählt die Geschichte in unheimlich kurzen Kapiteln. Ohne Frage ist es ein Pageturner und gehört zu diesen Büchern, bei denen man gerne mal sagt: nur noch ein Kapitel und dieses Vorhaben einfach nicht klappen will.

Durch die kurzen Kapitel erschafft er immer wieder gute Cliffhanger vor Perspektivwechsel und einen tollen Spannungsbogen.

 

Mein Fazit

Der erste Band einer Ermittlerreihe mit dem gewissen Etwas.

Von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd und spannend.

Ich freue mich nun auf die anderen Fälle des Teams.