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Mit Band 7 geht es wieder bergauf

Selfies: Der siebte Fall für das Sonderdezernat Q in Kopenhagen Thriller (Carl Mørck) - Jussi Adler-Olsen, Hannes Thiess

Inhaltsangabe

Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten Cold case, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an - und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?

 

 

Meine Meinung 

Ich muss sagen, dass dies seit langem ein Klappentext ist, der mir unheimlich gut gefällt. Dem Leser werden auf dem Punkt die wichtigsten Geschehnisse des siebten Bandes vor Augen geführt. Sehr gut gemacht!

 

Für mich als Leserin der kompletten Reihe habe ich mir nach zuletzt zwei etwas schwächeren Bänden natürlich wieder einen spannenderen Fall gewünscht und ein weiter super harmonierendes Team. Leser die die Reihe und das ganze Drumherum wie ich verfolgt haben, wussten auch bereits, dass der Autor in den kommenden Bänden separat etwas gezielter auf die Geschichten der einzelnen Teammitglieder eingehen wird. So bekommt man in diesem Buch einen Einblick in Rose‘ Leben, lernt ihre Geistern der Vergangenheit, aber auch die der Gegenwart kennen. Ich selbst möchte Rose nicht mehr missen in dieser Reihe. Der Autor schafft es, sie so ganz eigen darzustellen und sie dennoch als unersetzlich für das Team zu gestalten. Ich mag sie wirklich sehr und man kann ihr wirres, manchmal unverständliches Wesen mit ihren nicht nachvollziehbaren Taten durch diesen Band besser verstehen. Fatal für alle Rose Fans ist, dass Jussi Adler-Olsen ihre zukünftige Geschichte in der Buchreihe um Carl Mørck relativ offen lässt.

Also heißt es Abwarten und Assads speziellen Tee trinken.

 

Der Mordfall an sich, der von Carl hier bearbeitet wird, fiel dieses Mal nicht so ganz in das Raster „ungelöster Fälle“, was manche Leser eventuell verwirren könnte, weil sie auf den großen Fall vom dicken Stapel im Büro des Sonderdezernats Q warten. Hier sollte man aber beachten, dass der aktuelle Fall große Gemeinsamkeiten mit einem Fall von vor 12 Jahren aufweist und Carl sofort einen Zusammenhang sieht.

 

Im Klappentext sehr gut beschrieben, darf man hier wirklich auf eine hochexplosive Mischung, bestehend aus einer 3er Gruppe Mädels und deren Sachbearbeiterin beim Sozialamt hoffen. Es hat einfach super in die Geschichte gepasst und hier kann ich im Nachhinein nur sagen: jeder bekommt, was er verdient.

 

Ich bin wirklich froh über diesen Band, denn Jussi Adler-Olsen schafft hier wieder einen Aufschwung in seiner mittlerweile siebenteiligen Thrillerreihe.

Besonders die angeschnittenen Thematiken konnten mich hier wirklich überzeugen, was bei Band 5 und 6 leider nicht der Fall war. Aber wie viele Leser wissen, ist dies bekanntlich Geschmackssache.

 

Was alle wissen, die diese Reihe lesen, dass Herr Adler-Olsen es schreibtechnisch absolut drauf hat. Ich kann mich in seinen Worten total verlieren.

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Nicht ganz nachvollziehen kann ich leider die Wahl des Titels. Das Wort Selfie kommt vor, ja, aber da weicht mir der Autor doch zu sehr von seiner Wahl bei Band 1 – 6 zu sehr ab.

 

Mein Fazit

Der siebte Fall des Sonderdezernats Q konnte mich der Autor sowohl mit den Charakteren, als auch mit Thematiken und Umsetzung seiner Idee wieder überzeugen und es ist wirklich grausam nun wieder so lange auf einen neuen Band zu warten.

Ob wir dann mehr von Assad und seinen vielen Geheimnissen erfahren?