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Ayurveda ganz leicht erklärt

Ayurveda for Life - Janna Scharfenberg

Inhaltsangabe

Ayurveda zum Ausprobieren – Ayurveda für den Alltag

Ayurveda ist eine Jahrtausende alte Wissenschaft, die eine Fülle an kraftvollen, typgerechten Werkzeugen für eine ausgeglichene Lebensweise bietet. Es geht darum Körper und Geist in Balance zu bringen, um gesund und glücklich zu leben. 

Dr. med. Janna Scharfenberg übersetzt in diesem praxisorientierten Handbuch die uralten Regeln in unseren modernen Alltag. Sie erklärt medizinisch fundiert, was zu welcher Tages- und Jahreszeit, warum und für wen am besten wirkt und passt die Empfehlungen aus der indischen Heilkunst an unseren westlichen Lebensstil an. 

Ein Buch für Ayurveda-Neulinge wie auch langjährige Fans der traditionellen Medizin zum Durchlesen, Nachschlagen - und vor allem - zum Ausprobieren! 

 

Meine Meinung 

Die Thematik Ayurveda hat mich vor einigen Jahren bereits sehr intensiv begleitet, als ich mich in einer Fortbildung zur ayurvedischen Wellnessmasseurin befunden habe. Heißt, der Großteil an Begriffen und Themen im Buch waren mir bekannt und ich hielt damals schon sehr viel von den Theorien dieser alten Heilkunst.

Nun, einige Jahre später, war es Zeit sich erneut auf dieses Thema einzulassen und ich wurde nicht enttäuscht.


Viele Interessenten versuchen gar keinen tieferen Blick in die Thematik zu werfen, da diese Heilkunst als sehr kompliziert empfunden wird. Zum Teil ist sie das auch, aber die Autorin versucht es dem Leser und Interessierten sehr einfach und vor allem alltagstauglich zu erklären, was meiner Meinung nach der große Pluspunkt dieses Sachbuches ist. Denn jeder möchte verschiedene Tipps und Informationen doch so schnell wie möglich in das eigene Leben integrieren, ohne vorab die gesamte Philosophie dahinter zu verstehen.

 

Mir hat das Buch zum einen die Augen geöffnet und zum anderen neue Einflüsse in meinen Alltag gebracht. Die Augen geöffnet in der Hinsicht, wie sich mein Leben und auch meine körperliche Konstitution verändert hat. Janna Scharfenberg hat in dem Buch vier Selbstchecks eingebaut, die kurz und knackig und dennoch so sinngebend sind. Ich habe mich sofort in meinem Ist-Zustand wieder erkannt.

Für mich der interessanteste Selbsttest für mich war eindeutig die Dosha-Bestimmung, heißt meinen aktuellen Zustand hinsichtlich meiner körperlichen Konstitution. Zu Zeiten meiner Fortbildung konnte man mich eindeutig dem Pitta-Dosha (Element Feuer) zu ordnen. Nach dem Test war ich zuerst überrascht, nach weiteren Informationen, war es aber klar, dass ich mich zum Kapha-Dosha (Elemente Wasser und Erde) geändert habe. Das Temperament herrscht weiterhin feurig vor, aber vor allem mein Körper, bestimmt durch zu viel Stress, zu wenig Bewegung und keiner kontinuierlichen gesunden Ernährung haben mich etwas schwerfällig gemacht.

 

Hat man seinen Typen bestimmt, findet man im Buch gezielte Tipps, z.B. passende Rezepte, welche das Dosha unterstützen und ein Gleichgewicht zwischen den insgesamt drei Typen schaffen. Nicht nur die Rezepte, auch viele Tabellen und Erklärungen, vor allem hinsichtlich der Lebensweise, der Charaktereigenschaften und der körperlichen Anzeichen bei einem kontinuierlich zu stark ausgeprägtem Dosha konnten mich überzeugen, wie viel Sinn und Wahrheit hinter diesen Theorien steckt, denn ich habe mich auf den Punkt wiedererkannt.

 

Was habe ich bisher schon für mich mitgenommen?

Janna Scharfenberg hat mich vor allem mit ihrer empfohlenen Morgenroutine nachdenklich gemacht. Ihre Tipps sind nicht schwer durchzuführen, von daher gibt es bei mir keinen Morgen mehr ohne Zunge schaben, Öl ziehen und warmes Wasser trinken. Ich spüre richtig, dass ich viel stressfreiere Morgenstunden erlebe und ganz anders in den Tag starte.

 

Was möchte ich zeitnah noch in meinen Alltag integrieren?

Ich möchte unbedingt meinem Dosha entsprechend einige Rezepte ausprobieren.

Dazu gehören zum Beispiel: Kurkuma Latte, der Activate-Your-Kapha-Tee, eine Brokkoli-Lauch-Suppe mit Salbeicrunch oder auch den Linsen-Quinoa-Salat.

 

Des Weiteren steht der letzte große Abschnitt im Buch mit dem Thema Stress & Resilienz (psychische Widerstandskraft) in meinem Fokus. Aufgrund des relativ stressigen Alltags, welcher bei mir zeitlich immer perfekt getimt sein muss, damit ich alles unter einen Hut bekomme, muss ich mir mehr Zeit FÜR MICH nehmen.

 

So bringt Janna Scharfenberg das moderne Ayurveda in dein Leben

Selbstchecks & Basiswissen

Umsetzung im Alltag leicht gemacht

Einfache Ernährungsumstellung

In Balance kommen und bleiben

 

Mein Fazit

„Ayurveda for Life“ überzeugt mich mit einer verständlichen Erklärung der Thematik Ayurveda und mit alltagsnahen Tipps, die jedermann sehr schnell in sein Leben integrieren kann. Dieses Buch wird glaub ich gar nicht erst weggestellt.

Für mich ein Werk, in dem man sich immer wieder verlieren kann, um nach und nach zu sich selbst zu finden.

Geheimnisse, die so richtig punkten konnten

Home Invasion - J. Mertens

Inhaltsangabe

WENN ALLE MASKEN FALLEN... 
Die Bentleys stecken mitten in ihren Urlaubsvorbereitungen, als unerwarteter Besuch auftaucht, der sich schon bald als infernales Sammelsurium grausamer Sadisten entpuppt. Die Familie wird zu unfassbaren Handlungen getrieben, bei denen jeder nur noch an das eigene Überleben denkt. Denn auch die vermeintlichen Opfer hegen perverse Geheimnisse, die nun entsetzliche Folgen haben...
Ein blutiges Spektakel von unglaublicher Dichte, angesetzt zwischen Horror, Thriller und Torture Porn. 

 

Meine Meinung 

„Home Invasion“ ist mein erstes Buch aus dem relativ neuem „Blutwut Verlag“.

Mittlerweile steckt meine Nase in einem zweiten Buch aus dem Verlag.

Also wird euch bald eine weitere Rezension einheizen.

 

Die Story beginnt so schön harmonisch mit der kurzen Vorstellung der Familie Bentley, welche sich im Alltagsstress befindet und sich auf den bevorstehenden Floridaurlaub vorbereitet und freut.

Kate und James, als Familienoberhäupter führen eine nicht mehr ganz so harmonische  Ehe und scheinen leicht überfordert mit ihren drei Kindern Luke, Drew und Gabe. Die Kinder Luke und Drew scheinen von Anfang an etwas zu verbergen, dieser Pakt zwischen Geschwistern und Gabe hält als Säugling die Familie mit seinem Geschrei auf Trapp. Um die Runde perfekt zu machen, gesellt sich noch das befreundete Pärchen Dick und Leslie hinzu, welche in der Urlaubszeit ein Blick auf das Haus der Bentleys werfen sollen.

 

Und dann klingelt es an der Tür!

Ein kleines Mädchen mit blondlockigem Haar und einem zuckersüßem Kleidchen steht vor der Tür und muss auf die Toilette.

Was dieses Klingeln mit sich bringt, ist kaum in Worte zu fassen…

 

Bis dahin denken sich die Bentleys noch nichts dabei.

Aber als sich plötzlich der Rest der Familie um das kleine Mädchen Zutritt zum Haus verschaffen, ändert sich das Wohlbefinden der Bentleys.

Dieser seltsame Besuch entpuppt sich sehr schnell als Horrorshow.

Grandpa, welcher als Oberhaupt der Sadistenfamilie vorgestellt wird, weiß nahezu alles über die Bentleys und deren Nachbarn Dick und Leslie.

Nicht nur deren Namen und familiären Zusammenhänge, nein, auch deren teuflischsten Geheimnisse… und die haben es sowas von in sich!

 

Der Autor konnte mich vor allem mit der Ideenvielfalt der ans Licht kommenden Schandtaten total begeistern. Sobald die Sadisten Einzug ins Haus genommen haben, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Ich könnte an dieser Stelle ewig weiterschreiben, aber das würde euch nur den Spaß an den Geschehnissen rauben.

 

Das Buch beinhaltet auch noch einen anderen Erzählstrang, um Christusgesicht und den Auftragskiller Syrus. Anfänglich wusste ich diesen nicht wohin zustecken, am Ende des Buches schließt sich dank diesem Strang allerdings erst die Story.

 

Mein Fazit

Mein Erstlingswerk aus dem Hause BLUTWUT, welches mich durchgängig packen und unterhalten konnte. Absolut nichts für schwache Nerven, aber das wird wohl kein Buch aus dem Verlag sein, wenn ich an die Story meines aktuellen Buches aus dem Verlag denke. Aber dazu ein anderes Mal mehr.

Für alle Fans und Leser ÜBER 18 Jahre ein MUSS!

Ran da, ich will euch bluten sehen.

Horror mit passender Atmosphäre

ALBINO DEVIL: Roman - André Wegmann, Timo Kümmel

Inhaltsangabe

Eine unberührte Naturlandschaft. Eine fast vergessene Legende. Eine Brut direkt aus der Hölle, die einen harmlosen Abenteuerurlaub in ein blutiges Schreckensszenario verwandelt. Larissa bricht mit drei Freunden zu einem Campingtrip in die rumänischen Karpaten auf. Fantastische Naturimpressionen, Lagerfeuerromantik und verrücktspielende Hormone sorgen für eine ausgelassene Stimmung, die auch nicht von der Legende des sogenannten ›Albino Devils‹ getrübt wird, von der Medizinstudent Marc erzählt. Schnell jedoch hält der Trip in die Berge mehr Abenteuer für die Gruppe bereit, als ihnen lieb ist. Zudem bemerkt Larissa, dass Marc ein Geheimnis verbirgt. Bald schon entwickelt sich der Ausflug zu einem blutigen Albtraum. Und einem Kampf ums nackte Überleben. 

 

Meine Meinung 

Mit „Albino Devil“ hat der Autor ein Setting erschaffen, in dem ich mich pudelwohl gefühlt habe. Neben verfallenen Häusern, ist der Wald für mich der Ort, an dem das Kopfkino ordentlich in Gange kommt. Denkt mal drüber nach, an welchem Ort ihr nachts ungern wäret :P

Dass André Wegmann auch noch die rumänischen Karpaten auswählte, einfach perfekt.

 

Den Trip dorthin unternimmt ein Vierergespann.

Marc und seine Freundin Marie, sowie Larissa und Frank.

Von der Charakterkennzeichnung hat mir Larissa am besten gefallen.

Bei ihr habe ich ein paar Gemeinsamkeiten gefunden und ihr Handeln konnte ich am meisten nachempfinden. Leser, die das Buch kennen, werden nun wahrscheinlich mit dem Kopf schütteln, aber ja so ist es! :P

 

Was brauch ein schauriger Horrorroman noch, außer ein gruseliges Setting?

Na klar, eine Legende!

Hier dachte ich erst, diese könnte für mich ein/der Knackpunkt sein, ABER tatsächlich hat der Autor da eine sehr gute Idee zu Papier gebracht.

Das Schauermärchen gefiel mir und ab da konnte ich das Wandern durch den Wald bei aufziehendem Unwetter noch viel mehr genießen.

 

Wer sehnsüchtig auf den blutigen Albtraum, welcher im Klappentext versprochen wird, wartet, der wird zur Hälfte des Buches erlöst. Es geht los!

Aber der Weg dahin war für mich keineswegs langweilig. Hier konzentrierte sich Wegmann auf die Figurenzeichnung und Beschreibungen der Umgebung.

 

Dann beginnt der Kampf um Leben oder Tod.

Wer ist stark genug sich gegen diese Gegner zu behaupten?

Auch der Großteil der letzten Sequenzen gefiel mir super.

Es wird spannend und blutig, genau mein Geschmack.

 

Lediglich mit dem ganz großen Showdown hatte ich mein Problem, aber da ist es nun schwer euch mehr zu verraten. Das mag absolut Geschmackssache sein.

Macht euch euer eigenes Bild.

 

Mein Fazit

Kurz gesagt. Packt euren Rucksack, vergesst das Buch nicht und macht euch auf in die rumänischen Karpaten und schaut was euch dort erwartet.

Hoffen dürft ihr auf einiges Blut, welches fließen wird.

Eine gute Prise Sex, welche solche Stories immer aufpeppt und viel Action!

Da mich André Wegmann auch vom Schreibstil total mitnehmen konnte, werde ich nun einen Blick auf weitere Romane werfen.

Hitler und die „deutschen“ Frauen

Die Frauen der Nazis  - Anna Maria Sigmund

Inhaltsangabe

Die Historikerin Anna Maria Sigmund zeichnet in ihrem Bestseller acht eindringliche Porträts von Frauen in herausragender gesellschaftlicher Position des NS-Terrorregimes, darunter Emmy Göring, Magda Goebbels, Eva Braun und Leni Riefenstahl. Diese Neuausgabe überrascht mit zahlreichen neuen Erkenntnissen aus lange verschlossenen Archiven und neu aufgefundenen Quellen. 

 

Meine Meinung 

„Die deutsche Frau ist edler Wein. Liebt sie, so blüht die Erde.

Die deutsche Frau ist Sonnenschein am heimatlichen Herde.

Verehrungswürdig sollt ihr bleiben, nicht fremder Rassen Lust und Spiel.

Das Volk soll rein und sauber bleiben, das ist des Führers hohes Ziel.“

(Auszug aus dem „ABC des Nationalismus“, 1936)

 

Als mir dieses Buch ins Auge fiel, war ganz schnell klar, dass ich daran nicht vorbeikomme. Viele Leser sind von diesem Thema gesättigt, für mich gehört es zur Geschichte und beweist, dass Hitler zur damaligen Zeit nicht nur männliche, sondern auch weibliche Anhänger hatte und das nicht gerade wenige.

 

Im ersten Band des Dreiteilers geht die Historikerin auf folgende Persönlichkeiten ein:

Carin Göring

- Nordisches Idol und Kultfigur –

Emmy Göring

- Die „Hohe Frau“ -

Magda Goebbels

- Die Erste Dame des Dritten Reichs -

Leni Riefenstahl

- Die Amazonenkönigin -

Gertrud Scholtz-Klink

- Die Genossin -

Geli Raubal

- Onkel Adolfs Nichte -

Eva Braun

- Die verborgene Geliebte -

Henriette von Schirach

- Schülerin des „Führers“ -

 

Fünf von diesen acht Damen waren mir ein Begriff, drei weitere lernte ich völlig neu kennen. Dennoch war es für mich unheimlich interessant viele Informationen rund um alle acht Frauen in diesem Band zu bekommen.

Die Autorin legt hier viel Wert auf Fakten und weniger Ausschweifungen.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich Dank wortgewandter Beschreibungen ein gutes Bild von jeder Frau vor Augen hatte.

Die Rolle der Frau ist natürlich nicht mit der heutigen Rolle gleichzustellen.

Dennoch nahm jede der erwähnten Persönlichkeiten ihre Rolle im Geschehen ein.

 

Für viele mögen es sehr viele Informationen sein, aber mit ein wenig Interesse für diese zur Geschichte gehörenden Personen, bleibt so einiges hängen. So ist es zumindest bei mir.

Carin Göring, welche 5mal beerdigt wurde oder ihre Nachfolgerin Emmy Göring, welche zu Hause Löwen hielt.

Magda Goebbels gebar sieben Kinder und war sich sicher, den richtigen Weg für sechs ihrer Kinder zu wählen.

 

„Du wirst weiterleben und ich habe die einzige Bitte an dich:

Vergiss nicht, dass du ein Deutscher bist, tue nie etwas, was gegen die Ehre ist, und sorge dafür, dass durch dein Leben unser Tod nicht umsonst gewesen ist.“

(letzten Worte von Magda Goebbels an ihren ältesten Sohn Harald Quandt)

 

Eva Braun, welche deutlich introvertierter war, als nach bisherigem Glauben bekannt.

Und dann Henriette von Schirach. Eine Frau, welche unter Adolf Hitler aufwuchs und deren Enkel in der heutigen Welt der Literatur ein bekannter Name ist.

 

Neben zahlreichen Anmerkungen und Quellenangaben im hinteren Teil des Buches, zeigt die Autorin das Leben dieser Frauen anhand von zahlreichen Bildquellen auf.

 

Und zu guter Letzt die Frage: kann man diese Frauen verachten?

Viele tun dies in Nachhinein.

Man sollte jedoch bedenken, welche Zeit damals herrschte.

Der Nationalismus kam auf, die Ideale waren bekannt und Frauen die in diese Zeit hineinwuchsen oder hingeboren worden, passten sich dem meiner Meinung nach an.

Jeder sollte für sich überlegen, welche Rolle die Frauen zur Zeit des Dritten Reiches gespielt haben.

 

Für mich sind es Frauen. Mit einem immer wieder hart diskutiertem Weltbild.

Allerdings hätte jede dieser Frauen eine Urgroß- oder Großmutter von uns sein können.

 

Mein Fazit

Meiner Meinung nach ein Wert der Historikerin Anna Maria Sigmund, welches ich aus meinem Kopf und aus meinem Bücherregal nicht mehr wegdenken möchte.

Fakten, die überraschen, kombiniert mit bereits bekanntem Wissen auf Film, TV und anderen Büchern. Ich bin gespannt auf die zwei weiteren Bände, welche sich schon in meinem Besitz befinden.

Für alle Interessierten eine Leseempfehlung.

Lege dich nicht mit Seth an

Ein Blick in die Hölle - Buch 1: Festa Extrem - Wade H. Garrett

Inhaltsangabe

Gore Written for the Sake of Gore

Der geheimnisvolle Seth nimmt Rache an all den Dreckskerlen, die das Gesetz zu zart behandelt.

Grausam, sadistisch und vollgepumpt mit schwarzem Humor. 

 

Meine Meinung 

Die kurze Beschreibung zu diesem Protagonisten trifft es im Klappentext meiner Meinung nach sehr gut. Seth ist geheimnisvoll.

 

Der Aufbau des Buches war anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, da das Buch sozusagen von Seth erzählt wird. Er begleitet kontinuierlich durch einzelne Geschichten, welche er erlebt oder selbst produziert hat.

Diese Kapitel laufen meist nach einen Schema F ab, aber nach einer gewissen Zeit hat man sich eingelesen und will mehr!

 

Dabei erfahren wir immer etwas über sein Gegenüber, aber immer nur sehr wenig über den Menschen Seth selbst.

Als Auslöser für alles, was da auf den Leser drauf zu kommt, sehe ich ein Erlebnis in seiner frühen Kindheit. Und ich hoffe sehr, in den Folgebänden noch tiefgründiger über die Person Seth und seine „Anfänge“ zu erfahren.

 

Dann trifft man als Leser auf Dicky. Er ist um die 60 Jahre alt und wird von Seth gefangen gehalten. Seine Folter erfährt dieses Opfer allerdings keineswegs physisch.

Dicky wird dazu verdammt Seth zuzuhören!

Klingt eigentlich gar nicht so schlimm oder?

Wären die Geschichten, die Seth ihm erzählt nur nicht alle wahr.

Denn sie strotzen nur vor brutaler Gewalt, kranken Ideen und blutigen Umsetzungen.

 

„Aber ich versichere dir, dass all die unvorstellbaren und undenkbaren Dinge, über die ich berichten werde, wirklich passiert... und einer glühenden Leidenschaft für Vergeltung und Verbindung mit allem Zorn dieser Erde entspringen.“ (S. 26)

Neben Seth, ist auch Dicky ein Charakter, bei dem es mich brennend interessiert, wie es mit ihm weitergehen wird. Ich habe ja eine klitzekleine Vermutung, was seine Person betrifft.

 

Dieser Reihenauftakt gehört, wie bereits oben erwähnt in die FESTA EXTREM Reihe und beim Lesen konnte ich sehr schnell bestätigen, dass sich das Buch da sehr gut aufgehoben fühlt. Wade H. Garrett überzeugt mit neuen Ideen oder nennt man es gar Phantasien? Ich bin immer wieder überrascht, auf was manche Autoren kommen und sich dann auch drauf einlassen können.

 

Mein Fazit

Absolut eine Gefahr für die Menschheit, aber ein Genuss für den Leser des Extremen Horror Genres.

Ich habe diesen Reihenauftakt gern gelesen, werde diesen Akt an Gewalt allerdings kurzzeitig sacken lassen, bevor ich den zweiten Band zur Hand nehme.

Seth ist mit Sicherheit bereit ein wenig auf mich zu warten.

Ich bin gespannt, ob der Folgeband einen ähnlichen Aufbau hat oder von Band 1 abweicht.

Für alle Fans ein Muss!

Abtauchen in die Welt der Düfte

Die Duftapotheke (1). Ein Geheimnis liegt in der Luft - Anna Ruhe, Claudia Carls

Inhaltsangabe

In der alten Villa riecht es seltsam – nach tausend Dingen gleichzeitig. Es ist das erste, was Luzie an ihrem neuen Zuhause auffällt. Aber die Gerüche führen nirgendwohin und der Schlüssel, den Luzie unter einer Bodendiele findet, passt in kein Schloss. Gibt es in der Villa etwa ein verstecktes Zimmer? Gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Benno und dem Nachbarsjungen Mats macht sich Luzie auf die Suche. Als sie in den verborgenen Teil der Villa vordringen, trauen die Kinder ihren Augen kaum: Auf deckenhohen Regalen reihen sich zahllose Duftflakons aneinander, in denen es nur so schillert und sprudelt! Doch in den Fläschchen schlummern nicht nur schöne Überraschungen, sondern auch jede Menge Gefahren. Vor allem ein Flakon wäre besser für immer verschlossen geblieben… 

 

Meine Meinung 

In dem Genre Kinderbuch treibe ich mich tatsächlich eher selten herum.

Das ist eher Diana’s Part auf unserem Blog.

Aber seit dem ich damals das Cover zum ersten Teil der Duftapotheke gesehen habe, ging es mir nicht mehr aus dem Kopf. So habe ich es mir dieses Jahr endlich gekauft und erst gar nicht ins Regal gestellt.

 

Die Optik eines Buches spielt für mich schon immer eine große Rolle und hier bin ich trotz totaler Reizüberflutung fasziniert. Ein Cover auf dem so viel los ist und man sich als Leser einfach nur auf die Geschichte freut.

 

Bevor sich Erwachsene denken, ach eine Rezension zu einem Kinderbuch muss ich mir nicht weiter durchlesen. Ich finde, dieses Buch ist auch für Erwachsene lesenswert, wenn man sich auf die Welt der Düfte und eine Abenteuergeschichte einlassen kann.

 

„Die Augen sind der Schlüssel zur Seele, aber die Nase ist das Tor.“

(Daan de Bruijn, Duftapotheker, 1825-1898)

 

Im Buch begleiten uns die 13-jährige Luzie und ihr 5-jähriger Bruder Benno.

Die beiden Geschwister ziehen mit ihren Eltern von Berlin in eine kleine Stadt nahe der holländischen Grenze. Ihr neues Haus nennt sich die „VILLA EVIE“ und vor allem für Luzie ist das die reinste Bruchbude.

Aber schnell wird klar, dass diese Villa ihre Geheimnisse hat.

Da wären diese seltsamen Gerüche im ganzen Haus…

Oder dieser komische Globus in der Bibliothek, der alles andere zeigt, als die Weltkarte.

 

Als die Geschwister Bekanntschaft mit dem Nachbarsjungen Mats machen, geht die Entdeckungsreise erst richtig los. Luzie entdeckt durch Zufall einen Geheimgang und die drei Kinder schleichen sich heimlich in das Gewächshaus, welches sich hinter der Villa Evie befindet. Auch dort entdecken sie unvorstellbares.

 

„Wer die Geheimnisse der Duftapotheke aufdeckt, trägt größte Verantwortung und wird in ständiger Gefahr leben.“ (S. 81f.)

 

Nach dem ersten Abenteuergang in der Duftapotheke geschehen seltsame Dinge.

Eine unbegreifliche Kälte nimmt Einzug und das mitten im Sommer.

Und auf einmal verhalten sich die Bewohner der Stadt, inklusive der Eltern von Luzie und Benno sehr merkwürdig.

 

Die Kinder haben etwas in Gang gesetzt und wollen dies nun rückgängig machen.

Gäbe es da vorerst nur nicht einige Rätsel und Geheimnisse, welche ans Licht gebracht werden müssen.

Was hat es zum Beispiel mit dem mysteriösen Gärtner Willem auf sich?

Der unter keinen Umständen will, dass jemand sein Gewächshaus betritt.

 

Mein Fazit

Der Auftakt einer Kinderbuchreihe, welche mich in einen ganz duftigen Bann ziehen konnte und der auf jeden Fall Lust auf die kommenden Bände und Geschichten macht. Ich war vor allem fasziniert von der Duftapotheke und den verschiedenen Flakons, auf die die Kinder bei ihrem Abenteuer treffen.

Leseempfehlung für jung und alt, die einfach mal vom Alltag abschalten wollen.

Wow

Anstand - Matthew Quick

Inhaltsangabe

Er liebt sein Land, das er nicht mehr versteht. Er hasst die Liberalen. Er schläft nicht ohne seine Waffen. Er ist das Gegenteil von politisch korrekt. Er liebt seine Enkelin Ella über alles. Er hat einen Gehirntumor, für den er das Agent Orange aus dem Vietnamkrieg verantwortlich macht. Er überlebt die Operation. Er nimmt die letzte Chance wahr, sich mit seiner Vergangenheit, seinem Sohn und seinem Erzfeind aus dem Krieg, Clayton Fire Bear auszusöhnen.

Er heißt David Granger, 68 Jahre, Vietnamveteran.

Er ist: Ein Mann mit Anstand. 

 

Meine Meinung 

Diese Story hatte ich damals ganz schnell ins Auge gefasst, dann ist sie jedoch ziemlich schnell wieder in Vergessenheit geraten. Als ich bei Spotify auf das Hörbuch gestoßen bin, dachte ich mir, das ist ein Zeichen, nun wird es Zeit.

 

Warum mir die Story ins Auge fiel?

Ich mag das Cover unheimlich gern! Manche sagen, es ist nichtssagend, ich finde es sehr ausdrucksstark. Zu dem interessieren mich Geschichten um Kriegsveteranen sehr.

 

David Granger’s Geschichte wird hier kontinuierlich von Volker Lechtenbrink erzählt, als ob der Mann direkt neben dir sitzt. Da ich das Hörbuch ausschließlich beim Auto fahren gehört habe, saß David bei jeder Fahrt neben mir und hat von sich erzählt. Erzählerisch war das ganz großes Kino!

 

Anfänglich konnte mich David natürlich mit den Geschichten aus dem Dschungel in Vietnam fesseln. Er nimmt beim Erzählen kein Blatt vor den Mund und sagt frei heraus, wie es ist.

 

„Mit Männern, die gute Weine verkosten, kommst du nicht wieder lebend aus dem Dschungel raus.“ (Kapitel 3)

 

Und dann bleiben diese Begegnungen in Erinnerung, egal ob es hier um den Kambodschaner Tao oder um Bullshit geht. Mein Herz war erweicht.

Zu dem punktet der Autor mit Themen, wie zum Beispiel das Agent Orange, da habe ich im Nachhinein tatsächlich sehr viel nachgelesen.

 

„Das lernt man übrigens im Dschungel.

Du schläfst, aber du schläfst nie wirklich.“ (Kapitel 22)

 

Neben den Erzählungen aus der Kriegszeit, erzählt David Granger aus seinem Leben. Von seinem liberalen Sohn Hank, seiner verhassten Schwiegertochter Femke und der geliebten Enkelin Ella. Die Beziehung zu seinem Sohn war vor allem interessant zu verfolgen, denn hier lag einiges im Argen, aber David nimmt sein Leben und auch das einiger anderer in die Hand.

 

„Jeder, der den Dschungel in Vietnam überlebt hat, kennt sich mit dem Tod aus.

Ich kenne den Scheißkerl besser, als du dich selbst kennst.“ (Kapitel 7)

 

Wunderschön zu verfolgen, war sein Verhältnis zur kleinen Ella.

Denn ja, David hat auch eine weiche Seite.

 

Ich könnte ewig aus seinem Leben erzählen, aber das würde einfach zu viel vorwegnehmen. Hört oder lest selbst, über welche menschlichen Begegnungen und Hürden David noch erzählt.

 

„Nur die Guten sterben jung und ich hatte böse gelebt.“ (Kapitel 5)

 

Ich brauche bei Büchern nicht immer ein besonderes oder schönes Ende.

Das, welches hier auf mich wartete, gefiel mir super und bringt die Geschichte zu einem krönenden Abschluss.

 

Mein Fazit

Für mich war „Anstand“ tatsächlich einer der besten Hörbücher, die ich bis dato gehört habe. Mich konnte sowohl der Protagonist, als auch die gesamte Story um ihn herum packen. Der Sprecher macht diese Geschichte zu einem Hörgenuss und das Hörbuch vereint Ernst mit Humor.

Meiner Meinung nach hätte man nichts besser machen können.

Absolute Hörempfehlung!

 

Zu wenig von Joona Linna

Der Hypnotiseur - Lübbe Audio, Lars Kepler, Simon Jäger

Inhaltsangabe

Vor den Toren Stockholms wird an einem Sportplatz die Leiche eines brutal ermordeten Mannes entdeckt. Kurz darauf werden Frau und Tochter ebenso bestialisch getötet aufgefunden. Offenbar wollte der Täter die ganze Familie auslöschen. Doch der Sohn überlebt schwer verletzt. Als Kriminalkommissar Joona Linna erfährt, dass es ein weiteres Familienmitglied gibt, eine Schwester, wird ihm klar, dass er sie vor dem Mörder finden muss. Er setzt sich mit dem Arzt und Hypnotiseur Erik Maria Bark in Verbindung. Er will, dass Bark den kaum ansprechbaren Jungen unter Hypnose verhört. Bark hatte sich jedoch wegen eines traumatischen Erlebnisses geschworen, niemals mehr zu hypnotisieren. Aber es geht hier um ein Menschenleben. Es gelingt ihm schließlich, den Jungen zum Sprechen zu bringen. Was er dabei erfährt, lässt ihm das Herz gefrieren... 

 

Meine Meinung 

Vor Kurzem habe ich den neu erschienen siebten Teil der Reihe („Lazarus“) gelesen und das Buch konnte mich so packen, dass feststand, dass ich diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen möchte. Und da kam es mir doch gelegen, dass der Bastei Lübbe Verlag die Bücher neu auflegt, in diesem wunderschönen blau-schwarzen Design. So war „Der Hypnotiseur“ sehr schnell gekauft, auch wenn ich mich dann kurzerhand für das Hörbuch entschieden habe.

 

Hier fand ich es von Anfang an sehr überraschend, dass meine ungekürzte Version über 18 Stunden Hörzeit betrug, während die gekürzte Version lediglich 7 Stunden beinhaltet. Im Nachhinein würde mich die gekürzte Version tatsächlich interessieren, aber dazu später mehr.

 

Die Reihe fiel in meinen Fokus aufgrund des Protagonisten Joona Linna und der fesselnden Story im siebten Band. Die Grundidee in diesem Reihenauftakt hier, war gut, aber gefühlt ging das Autorenduo ganz anders an die Story heran.

So erfährt man hier ziemlich zu Beginn wer der Täter ist, aber irgendwie auch nicht, weil sich in der Geschichte auf einmal noch ein ganz anderer Fall auftut.

 

Simon Jäger als Sprecher gefiel mir gut und passt auch super zur Reihe, aber im Großen und Ganzen fand ich die Story stellenweise langatmig, deshalb würde mich interessieren, ob das bei der stark gekürzten Version nicht so wäre.

 

Der Punkt, der mir am meisten missfiel, war, dass Joona Linna hier noch eine ganz sparsame Flamme ist. Auch wenn die Ermittlerreihe seinen Namen trägt, verschwindet er hier förmlich hinter einer anderen Romanfigur: Erik Maria Bark.

Er ist Arzt und Hypnotiseur, wo der Bezug zum Titel gegeben ist und er nimmt meines Erachtens 80% der Story ein. Denn um ihn und die Entführung seines Sohnes Benjamin dreht sich der zweite Fall, den ich vorhin angesprochen habe.

Was das Autorenduo macht, ist ein verzwicktes Verwirrspiel in das Buch einzubauen, welches für mich anfänglich total zusammenhangslos zum Mordfall im Klappentext stand, aber nach und nach kam dann Licht ins Dunkle.

 

Mein Fazit

Nach dem grandiosen Buch „Lazarus“ war ich nach dem Beenden etwas enttäuscht. Auch wenn ich mir meine Notizen anschaue, sehe ich vielleiht 2-3x den Namen Joona Linna. Dabei kennt man es ja aus anderen Krimireihen, das anfänglich auf die Lebensgeschichte des Ermittlers eingegangen wird. Ich hoffe, dass ich im zweiten Band der Reihe mehr von diesem Mann erfahre.

Andererseits muss man auch bedenken, dass ich nun den siebten Teil der Reihe als Vergleich habe, da gab es natürlich schon deutlich mehr Futter für die Story.

Also ich bleibe dran und erhoffe mir mehr.

 

 

Eine packende Thematik

Teufelseltern: Erster Fall von Sonderermittlerin Natalie Bennett - Andrea Reinhardt

Inhaltsangabe

Zwei Jahre nach einer schweren Lebenskrise kehrt Sonderermittlerin Natalie Bennett zum FBI zurück. Ihr erster Fall, zwei aus einer Klinik entführte Kinder, entwickelt sich zu einer wahrlichen Zerreißprobe. 
Während der Ermittlungen stoßen die FBI Agenten auf eine Reihe verstorbener Kinder. Die Todesursache ist laut Obduktionsbericht immer die gleiche, die Todesumstände jedoch werfen Fragen auf. 
Der Druck auf die Ermittler wächst, als die Hauptverdächtige nicht mehr vernehmungsfähig ist.
Für Natalie Bennett und ihren Partner Alexander Johnson beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, die Kinder lebend zu finden.
Der erste Thriller „Teufelseltern“ um FBI Sonderermittlerin Natalie Bennett führt die Leser in eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle, die von Wut, über Trauer bis hin zu Fassungslosigkeit reichen.

 

Meine Meinung 

Dieses Buch hat sich tatsächlich schon eine gewisse Zeit auf meinem Reader befunden. Der Klappentext war bis zum Lesen für mich überhaupt nicht relevant, der Titel „Teufelseltern“ reichte hier völlig, um von mir gelesen werden zu wollen.

 

Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, die zwar nur drei Jahre auseinander liegen, dennoch andere Emotionen beim Leser hervorrufen.

 

2013 begegnen wir der 13-jährigen Emilia, welche die Hilfeschreie ihrer kleinen Geschwister ertragen muss. Hier findet das Martyrium um die „Teufelseltern“ statt.

Im Keller. Unter schlimmsten Bedingungen. Mit Gewalt.

 

„Angst vor dem Tod quälte sie nicht. Mit ihren dreizehn Jahren hatte sie mit dem Leben abgeschlossen.“ (S. 12)

 

Im Jahr 2016 treffen wir auf die namensgebende Frau der Reihe: Natalie Bennett.

Vor Jahre war sie außer Dienst, nun kehrt sie zurück und wird gleich mit diesen beiden Vermisstenfällen konfrontiert. Zwei Kinder wurden aus einem Krankenhaus entführt! Wie kann das nur passieren?

Beide Kinder wurden von der gleichen Krankenschwester betreut und diese gerät natürlich prompt ins Visier der Ermittler.

 

Was bei solchen Thrillerreihen meist eine Rolle spielt, ist das Privatleben der Ermittler. Die Grundidee zu Natalie Bennett gefällt mir gut. Das traumatische Erlebnis hatte ihre Folgen. Aber sie scheint eine Kämpferin zu sein und will zurück in ihren harten Job. Für den kommenden Band der Reihe erhoffe ich mir einen noch tafferen Eindruck von ihr. Die Situation zwischen Natalie und ihrem Kollegen Alexander finde ich interessant, vor allem, wenn die Parts aus seiner Sicht erzählt werden. Es wirkt sehr realitätsnah und ernst.

 

Was es mit diesen mysteriösen Vermissten- und bekannten Todesfällen im Krankenhaus auf sich hat, müsst ihr an dieser Stelle natürlich selbst erlesen. Die Aufgabe nehme ich euch nicht ab, ich möchte euch das Buch lediglich schmackhaft machen.

 

Das Ende behält einen großen Showdown bereit, der mir auch echt gut gefiel.

Noch hängt man in der Schwebe, aber das reizt mich im Endeffekt nur an, schnellstmöglich Band 2 zu lesen.

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Eine Frage, die mich beim Lesen immer wieder begleitet hat, ist, warum eine deutsche Autorin als Setting Amerika auswählt.

Die Story an sich hätte für mich auch super ins heimische Deutschland gepasst.

 

Ein Punkt, der die Geschichte für mich emotional noch etwas ergreifender gemacht hätte, wären ausführlichere bzw. längere Parts in dem Handlungsstrang 2013.

 

Mein Fazit

Ein Reihenauftakt, der sich sehen lassen kann.

Ich mag es, wenn sich Autoren auch an diese gewagte Thematik versuchen.

Dieses Thema ist real und wird von dieser Welt niemals verschwinden.

Warum also nicht darüber schreiben?

Ich werde die Reihe um Natalie Bennett auf jeden Fall weiterverfolgen und bin gespannt, wie der zweite Fall der FBI-Ermittlerin aussieht.

 

Diesen Verlag solltet ihr euch nicht entgehen lassen

Souled Out - John Aysa

Inhaltsangabe

Wie zur Hölle schafft man es, seinen kleinen und

zugegebenermaßen ezwas schrägen Außenseiter-Verlag  an die Spitze der Verkaufscharts zu katapultieren?

 

Diese zermürbende Frage stellen sich Lexi und Ted seit Monaten. Reichten die sechs großartigen und dabei so unterschiedlichen, action-, sex- und horrorgeladenen Kurzgeschichten ihrer Autoren allein aus oder sollte man lieber auf Nummer sicher gehen?

 

Letztendlich wollten sie nichts den Zufall überlassen.

 

Die unorthodoxe Lösung:

Eine Dämonenbeschwörung!

 

Der absurde Deal:

Seelen, Blut und Körpersäfte ihrer Autoren einsammeln und fertig...oder etwas doch nicht?

 

Enter at your own risk!

 

 

Meine Meinung 

Ihr kennt den Verlag um Savage Types noch nicht?

Das ist nicht schlimm, da es sich ja nun ändert.

 

Hinter diesem Verlag stecken zwei ganz sympathische Personen von denen wir in naher Zukunft wohl noch öfters etwas hören werden.

Und ich freue mich mega auf kommende Veröffentlichungen.

Bisher hat der Verlag zwei Bücher veröffentlicht. Meine erste Wahl fiel zuerst auf „Souled Out“, weil ich Kurzgeschichten sehr mag.

Im Nachhinein kann ich sagen: das war eine gute Wahl.

Die bessere nicht, da ich „Mayhem“ ja noch nicht gelesen habe.

 

Titel im Buch

Breeder von S. Mulligan

Mit dieser Story konnte mich der Autor bzw. der Verlag sofort begeistern.

„Breeder“ an den Anfang dieses Buches zu stellen, war die absolut richtige Entscheidung. Ich war beim Lesen in einer ganz anderen Welt, förmlich vor Ort.

Knackig, aber on Point!

 

The Manhattan Inferno von Lee F. Kershaw

In dieser Geschichte erwartet Frank ein neuer Job. Rasant und actionreich, aber leider nicht meine Thematik.

 

Katzenfutter von Jean Rises

Hier war ich ja nun gespannt, da ich schon einige Kurzgeschichten von Jean Rises gelesen habe. Ich wurde nicht enttäuscht. Absolut nicht. In dieser Story bricht eine Krankheit aus. Folgen sind Angst, Plünderungen und Gewalt. Viel Gewalt.

 

Blutiger Trip von Ellie Wintersun

Hach, hier weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.

Mein Setting: Ukraine. Eine Thematik, die mich einfach immer packen kann.

Eine ganz besonders böse Geschwisterkonstellation, die man so schnell nicht vergisst. Hat mir super gefallen und bringt einen perfekten Spannungsbogen mit sich.

 

Family Affairs von Jamie Eckhart

Das berüchtigte Weihnachtsessen steht bevor. Erst dachte ich…puh, wo soll das denn hingehen. Aber dann DAS. Bäm! Knall auf Fall konnte mich die Geschichte total für sich einnehmen und ich wollte gar nicht, dass sie zu Ende geht.

 

Apokalyptische Reiter von John Aysa

Der Autor konnte mir mit seiner Protagonistin Agash ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern. Ich mag starke Frauen, die kämpfen, sich nichts sagen lassen und sich Männern mit Ach und Krach gegenüber stellen. Aber auch hier war die Thematik nicht meins.

 

Ich hoffe, dies gibt euch einen kurzen Einblick, verrät euch aber auch nicht zu viel zum Inhalt, so dass ihr jede Geschichte noch allein für euch entdecken könnt.

Wie bei allen Büchern sollte man sich eine eigene Meinung bilden. Vor allem Kurzgeschichten packen jeden Leser auf ganz andere Art und Weise.

Geschmäcker sind verschieden.

Und ich mag vor allem eine fiese Mischung aus Sex, Gewalt und Action.

Eine Bewertung jeder Story gebe ich im unteren Bereich dennoch ab und freue mich über Kommentare, wenn eure Empfindungen ganz anders sind, als meine.

 

Und nun kommt noch das i-Tüpfelchen dieses Buches.

Zwischen den einzelnen Kurzgeschichten lest ihr eine Rahmenhandlung, welche das Buch einfach perfekt abrundet. Lexi und Ted wollen ihren Verlag erfolgreich machen und gehen einen bösen Bund mit Astaroth ein. Dieser fordert 6 Seelen von 6 Autoren. Wie die beiden sich diese beschaffen… Rrrrrr….

 

Mein Fazit

Für alle Leser, die gerne im härteren Genre lesen, ist dieses Buch ein Muss.

Jeder sollte sich aber auf viel Blut und Sex einstellen, da kommt ihr nicht drum herum.

 

Diesen Verlag behalte ich auf jeden Fall im Auge und ich freue mich, dass ich noch „Mayhem“ von Shane Mulligan vor mir habe.

Vertraue Niemandem

Westwall - Benedikt Gollhardt

Inhaltsangabe

Manche Spuren führen tiefer in die Vergangenheit, als uns lieb ist …

Scheinbar zufällig lernt Polizeischülerin Julia den attraktiven Nick kennen. Doch nach der ersten gemeinsamen Nacht entdeckt sie, dass er ihr einen falschen Namen genannt hat und ein riesiges Hakenkreuz-Tattoo auf dem Rücken trägt. Julia ist geschockt – warum hat Nick sie angelogen? Mit einem Mal gerät ihr Leben in einen alptraumhaften Strudel, der droht, ihr alles zu nehmen, was ihr lieb ist. Die Suche nach der Wahrheit führt Julia in die menschenleeren Wälder der Eifel bis hin zum Westwall, einem alten Verteidigungssystem aus dem Zweiten Weltkrieg. Und damit zurück in ihre eigene Vergangenheit... 

 

Meine Meinung 

Ich bin immer wieder angetan von solchen Klappentexten, somit stand sehr schnell fest, dass ich dieses Buch lesen möchte. Des Weiteren finde ich es immer wieder interessant, dass mich Autoren noch mit Themen überraschen können, welche für mich völlig unbekannt sind.

DER WESTWALL?

Wer hat davon schon mal gehört?

Beim Lesen des Titels habe ich mir gar nichts dabei gedacht, bis ich das Buch aufschlug und in die Geschichte eintauchte. Den Westwall hat es wirklich gegeben, bzw. gibt es zu gewissen erhaltenen Teilen noch heute.

Er war eine 630km lange Verteidigungslinie entlang der Westgrenze des Deutschen Reiches. Vor allem spannend finde ich, dass dieser Westwall über eine riesige Anzahl von Bunkeranlagen mit sich zog.

So viel also zum Setting des Buches.

 

Mit der Protagonistin Julia brauchte ich meine Zeit, aber im Verlauf konnte sie sich beweisen. Anfänglich erschien sie etwas naiv, aber je tiefer sich ihre eigene Geschichte verstrickte, desto gestandener wirkte sie.

Bereits im Prolog erahnt man, zu was Julia später noch in der Lage sein wird.

Julia selbst wuchs bei ihrem Vater Wolfgang auf, einem schwerkranken Mann und ein ehemaliger Punk. Die Idee find ich super, denn als die Geschichte mit der Begegnung mit Nick an Fahrt aufnimmt, wird und bleibt es spannend.

 

Denn ein anderer Handlungsstrang führt Geschehnisse direkt am Westwall auf.

Hier bereitet eine Frau eine Gruppe Jugendlicher auf eine Mission vor.

 

Es beginnt ein Spiel gegen die Zeit.

Der Autor beschreibt in „Westwall“ Themen, welche in der heutigen Zeit immer wieder eine Rolle spielen. Er verknüpft gekonnt rechtsradikale Geschehnisse im Untergrund mit den geheimen Ermittlungen des Verfassungsschutzes.

Welche Rollen Julia und Nick in dem Ganzen spielen, dass erfahrt ihr wohl erst, wenn ihr euch selbst aufmacht zum WESTWALL.

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Das Geheimnis, welches im Verlauf die verschiedenen Stränge zueinander führt, war für mich etwas zu vorhersehbar, so dass mir da ein kleiner Überraschungsmoment verloren gegangen ist. Zu dem kamen mir in der Mitte des Buches fast zu viele Charaktere vor, so dass das Katz-und-Maus-Spiel einiges an Aufmerksamkeit benötigt.

 

Mein Fazit

Ein gelungenes Debüt von Benedikt Gollhardt.

Ich mochte den Schreibstil und die Themen im Buch sehr gerne.

Viele Leser sind aktuell gehemmt, wenn es um Themen wie rechte Gruppierungen geht, einfach, weil es in den Medien hoch und runter läuft. Für mich zählt die Umsetzung und die hat mir gefallen.

Den Autor selbst, behalte ich im Auge und ich freue mich auf mehr von ihm.

Packend, schockierend und spannend

Das Haus der Verlassenen - Emily Gunnis

Inhaltsangabe

Sussex, 1956. Als die junge Ivy Jenkins schwanger wird, schickt ihr liebloser Stiefvater sie fort – ins St. Margaret's Heim für ledige Mütter. Sie wird den düsteren, berüchtigten Klosterbau nie mehr verlassen... 

Sechzig Jahre später stößt die Journalistin Sam in der Wohnung ihrer Großeltern auf einen flehentlichen Brief Ivys. Er ist an den Vater ihres Kindes adressiert – aber wie ist er in den Besitz von Sams Großvater gelangt? Sam beginnt die schreckliche Geschichte von St. Margaret's zu recherchieren. Dabei stößt sie auf finstere Geheimnisse, die eine blutige Spur bis in die Gegenwart ziehen. Und die tief verstrickt sind mit ihrer eigenen Familiengeschichte. 

 

Meine Meinung 

Dieses Buch hatte ich sofort bei der Verlagsvorschau ins Auge gefasst.

Als sich dann die Chance ergab, das Buch bereits vor dem Erscheinungsdatum am 18. März zu lesen, war die Vorfreude groß.

 

Nach einigen Seiten wusste ich bereits, dass dieser Roman etwas ganz Großes wird.

Seit langer Zeit habe ich keinen Roman mehr gelesen, welcher so voller Geheimnisse steckt.

Der Roman von Emily Gunnis wird auf zwei Zeitebenen erzählt und spielt in England. Zum einen entdecken wir in der Gegenwart mit der Journalistin Sam diese geheimnisvollen Briefe einer hilflosen Frau namens Ivy.

Und zurückblickend erleben wir mit Ivy die 50er Jahre in Sussex, welch schreckliches Los diese tolle Frau gezogen hat.

 

Wie in meiner Überschrift in drei Worte gefasst, konnte mich dieser Roman in mehrerer Hinsicht fesseln. Ich mochte den Aufbau mit dem steten Wechsel zwischen den beiden Frauen Sam und Ivy. Ich mochte eigentlich alle anderen Figuren, welche dieses Buch zu bieten hatte.

Und vor allem mochte ich diese tragische Geschichte um Ivy Jenkins, welche nach St. Margarets, ein Heim für ledige Mütter abgeschoben wurde.

Als Leser kann man es sich kaum vorstellen, wie so mit einem menschlichen Individuum umgegangen werden kann, aber wer das Nachwort der Autorin liest oder schon mal durch Zufall auf diese Thematik gestoßen ist, hat vielleicht schon mal etwas von den Magdalenenheimen gehört. Diese gab es vorherrschend in Irland, aber auf dieser Grundthematik beruht diese Geschichte um „Das Haus der Verlassenen“.

Für mich war die Thematik neu, umso packender fand ich sie und habe im Nachhinein auch so einiges nachgeforscht. Dieses Thema möchte ich gerne noch weiterverfolgen und bin so gespannt auf viele weitere Lesermeinungen.

 

Sowohl den Titel, als auch das Cover hätte nicht besser gewählt werden können.

Ich mochte die Mischung zwischen Roman, historischen Anteilen und dieser gewissen Prise Thriller, welches bei mir während des Lesens einfach aufkam.

Die Autorin packt neben den vielen Geheimnissen nämlich auch einen unheimlich guten Spannungsbogen in dieses Buch. Zum Ende hin rast man nur noch so durch dieses Buch. Die steigende Spannung ist zwischenzeitlich gepaart mit etlichen Wendungen, die ich absolut nicht vorhersehen konnte.

Während des Lebens bin ich sämtliche Lebensläufe der Figuren im Geiste durchgegangen, habe mit Jahreszahlen um mich geworfen, und konnte das Rätsel schlussendlich doch nicht lösen.

Einfach grandios!

 

Ich werde mir nun schleunigst den Filmtipp am Ende des Buches besorgen.

„Die unbarmherzigen Schwestern“

 

Mein Fazit

Dieser Roman schießt sofort an die Spitze meiner Highlights 2019!

Ich möchte auf jeden Fall mehr von Emily Gunnis, von ihrem Schreibstil, ihren Ideen und ihrer grandiosen Recherchearbeit.

„Das Haus der Verlassenen“ mit seiner packenden Geschichte wird noch lange nachwirken. Fast bis zum Schluss habe ich gedacht, die Autorin ruft viele Emotionen hervor, aber es floss kein Tränchen...bis zu dieser einen Szene.

Da hatte sie mich dann doch.

 

Geballte Ladung Action. Wenn du nur noch weiterlesen willst!

Lazarus: Schweden-Krimi (Joona Linna) - Adrien Meisch, Lars Kepler, Thorsten Alms, Susanne Dahmann

Inhaltsangabe

Hat Jurek Walter überlebt? Der gefährlichste Serienmörder Schwedens wurde vor Jahren für tot erklärt. Er war bei einem dramatischen Polizeieinsatz von mehreren Kugeln getroffen in den Fluss gestürzt. Seine Leiche wurde jedoch niemals gefunden. Als nun der Schädel von Joonna Linnas toter Ehefrau in der Wohnung eines Grabschänders entdeckt und eine perfide Mordserie aus ganz Europa gemeldet wird, ahnt Joona Linna das Unvorstellbare: Der Albtraum ist nicht zu Ende, und der grausame Serienmörder droht, alle lebendig zu begraben, die Joona lieb sind. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt… 

 

Meine Meinung 

Und gleich zu Beginn der Schock!

Ich hätte mir dieses Buch wohl aus zwei Gründen niemals gekauft.

Zum einen ist es Band 7 einer Reihe und zum anderen habe ich genug angefangene Ermittlerreihen im Regal stehen, welche unbedingt weitergelesen werden wollen.

 

Und dann befindet sich dieses wunderhübsche Buch eines Abends in meinem Postkasten. Die Entscheidung, die Cover nach und nach in blau-schwarz neu aufzulegen, ist eine super Entscheidung. Als ich das Überraschungsbuch umgedreht habe und den Klappentext gelesen habe, dachte ich: das klingt gut.

 

Als ich angefangen habe zu lesen, beschlich mich die Angst, vom Kontext hinterher zuhängen, weil ich die sechs vorhergehenden Teile nicht kenne, aber weit gefehlt. Ich kam super in die Story und nach spätestens 100 Seiten wusste ich, dass dieses Buch nicht nur gut ist, sondern mich vollkommen für sich einnimmt.

 

Jurek Walter, allein dieser Name. Er zerschmilzt förmlich auf der Zunge.

Allen Lesern, die die Reihe bereits kennen, wird der Name etwas sagen.

Für mich Neuland, aber ein unheimlich gruseliger, ernst zu nehmender und spannender Charakter. Und in „Lazarus“ stellt sich für den Protagonisten Joona Linna nun die Frage, ob der Serienmörder Jurek Walter noch lebt.

 

Das Autorenduo charakterisiert nicht nur Jurek Walter unheimlich gut, nein, auch das Ermittlerteam um Joona Linna und seine Kollegin Saga Bauer.

Beide sind mir unbekannt und dennoch hat es sich beim Lesen angefühlt, als ob ich die beiden schon ewig kenne.

Beide Figuren haben ihr ganz eigenes Päckchen mit sich herumzutragen und ich hinke hinsichtlich ihrer persönlichen Geschichte zwar hinterher, das hat mich an dieser Stelle aber überhaupt nicht gestört. Die Autoren vermitteln beim Lesen fast ein Gefühl, dass die der Beginn einer Reihe ist.

 

Womit kann dieses Buch noch punkten?

Einem grandiosen, detaillierten und flüssigem Schreibstil. Ich konnte wirklich kaum aufhören zu lesen. Die Charaktere werden einzeln beleuchtet und dennoch dreht sich alles um Jurek Walter. Dieser bleibt mir vor allem aufgrund seiner Beschreibung im Kopf. Jurek Walter hat niemals sinnlos getötet, sondern mit Bedacht. Allein durch die Erzählungen von ihm, fühlte ich mich als Leser unheimlich klein, aber es macht die Story auch so mega spannend. Ich hatte das Gefühl, dass dieser Mörder überhaupt nicht einzuschätzen ist.

 

„Er wollte die Opfer der ersten Kategorie, die primären Opfer, so weit brechen, dass sie lieber den Tod als das Leben wählten.“ (S. 87)

Und hat er nun überlebt oder bleibt diese Frage auch in diesem Band noch ungeklärt? Das verrate ich euch an dieser Stelle nicht.

 

Mein Fazit

Lazarus ist mein Lesehighlight im Februar.

Ich bin hin und weg. Vom schwedischen Setting, vom dem Ermittlerduo und deren persönlicher Geschichte. Und natürlich hat es mir das Mysterium um Jurek Walter, dem ehemaligen Kindersoldaten, sowas von angetan.

Vielen Dank an den Verlag, dass ihr mich auf dieses Buch bzw. diese Reihe aufmerksam gemacht habt.

Ganz klar steht fest, dass ich diese Reihe nun von vorn beginne.

Band 1 „Der Hypnotiseur“ ist bereits in neuer blau-schwarzer Ausgabe bei mir angekommen.

Diese Geschichte sollte sich niemand entgehen lassen!

Von Hoffnung getragen: Tage des Sturms (Band 2) - Ella Zeiss, Elvira Zeißler

Inhaltsangabe

Eine berührende und authentische Familiensaga über ein bislang wenig bekanntes Kapitel der Geschichte. 

Februar 1942: Die Neuigkeiten über den rasanten Vormarsch der Wehrmacht fegen wie ein Sturm durch die gesamte Sowjetunion. Harald Pfeiffer ist sechzehn, als er in das Zwangsarbeitslager in Tscheljabinsk einberufen wird. Während um ihn herum erwachsene Männer zu Hunderten sterben, kämpft er mit aller Macht ums Überleben.

Auch die zwanzigjährige Yvo Scholz kommt nach Kriegsende mit ihrer Mutter in die russische Industriestadt, auf der Suche nach ihrem Bruder Erich, der ebenfalls in das Arbeitslager verschleppt worden war.

Als sich die Pfade von Yvo und Harri kreuzen, ist es für beide Liebe auf den ersten Blick. Doch angesichts der Anfeindungen und Diskriminierungen, die ihnen als Deutsche noch immer begegnen, ist es für sie nicht leicht, sich eine neue Existenz aufzubauen. 

 

Meine Meinung

Gleich zu Beginn muss ich nochmal betonen, wie glücklich ich bin, dass ich zu diesen beiden Büchern der Autorin gegriffen habe. Und noch mehr freue ich mich, dass die beiden Teile der Reihe aktuell neu aufgelegt werden. Beide Bände werden einen ganz besonderen Platz in meinem Bücheruniversum bekommen.

 

Bereits mit dem ersten Band „Wie Gräser im Wind“ konnte mich die Autorin total für sich einnehmen. Dort haben mich vor allem das Setting, die Not und das Thema Zwangsumsiedlung in ihren Bann ziehen können.

 

Im zweiten Band ist es eindeutig das Wort Hoffnung.

Der Titel ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt, denn in diesem finalen Band hoffen alle Charaktere auf lediglich eins: eine Zukunft.

Denn auch dieser Band ist durchzogen von Schrecken, Leid und Verlusten.

 

„Wie grausam, wie unnötig das doch war. Als hätte jemand es darauf abgesehen, Familien zu zerreißen…“ (S. 13)

 

Haben im ersten Band noch die Familienoberhäupter der Familien Scholz und Pfeiffer die Hauptrolle der Geschichte eingenommen, so sind es in diesem Teil deren Kinder. Harri und Yvo.

 

„Als Deutscher war er davon befreit, sein Land im Krieg verteidigen zu müssen.“

(S. 9)

 

Auch wenn Harri aus diesem Grund nicht in das Kriegsgeschehen einbezogen wurde, liegt plötzlich seine Einberufung in die Trudarmee vor ihm. Von dieser und auch von dem Zwangsarbeitslager in Tscheljabinsk habe ich noch nie etwas gehört. Umso dicker sind diese Themen markiert, denn ich möchte gerne mehr Literatur dazu lesen.

 

„Solange dieser Krieg tobte und vermutlich auch danach, würde man sie für all das büßen lassen, was Hitler und die Wehrmacht verbrochen hatten.“ (S. 80)

 

„Noch nie zuvor war sie so glücklich, ein Mädchen zu sein, wie in diesem Moment.“ (S. 87)

 

Yvo kann auf der anderen Seite dem Schrecken vorerst entkommen. Mit ihr erleben wir das Leben mit ihrer Mutter Anna. Den Verlust ihres Bruders Erich, welcher ebenfalls einberufen wird und der Frage nach dem Verbleib ihres geliebten Vaters.

Anhand von Yvo und Anna kann der Leser spüren, dass die Deutschen zu dieser Zeit keinen Anspruch hatten einen Ort, als Zuhause oder Heimat zu bezeichnen. Beide werden immer wieder umgesiedelt, bis auch ihr Weg sie nach Tscheljabinsk führt.

 

„Die Menschen, die man liebte, waren viel wichtiger als Häuser oder Land.“ (S. 103)

 

Packend waren für mich wieder die Szenen, in denen deutlich wurde, dass beide Familien Feinde im eigenen Land waren. Und das, weil sie Deutsche waren und Russland einen Krieg mit den Deutschen führte.

 

„Sie waren echte Deutsche, Landsleute, irgendwie.

Und doch waren sie Feinde,…“ (S. 126)

 

Emotional haben mich vor allem die Szenen in dem Arbeitslager und die Entwicklung der Familien mitgenommen. Kinder mussten bereits in zwölf Stunden Schichten enorme körperliche Arbeit leisten. Geplagt von Hunger und Krankheit, blieb einem nichts anderes übrig, als seine Bedürfnisse auf das Mindeste hinunter zuschrauben und zu kämpfen.

Vor allem Harri werde ich in vielen Szenen nicht vergessen.

Für mich ein ganz besonderer Mann mit einer unheimlich bewegenden Lebensgeschichte.

 

„Der Krieg und die Arbeitsarmee hatten von ihnen allen ihren Blutzoll gefordert.“ (S. 332)

 

Schreibstiltechnisch habe ich mich mit Ella Zeiss wieder sehr wohl gefühlt. Ich mag den Aufbau des Buches, zum Beispiel, dass man in jeder Überschrift eine Orts- und Zeitangabe hat. So habe ich mich immer sehr gut im Buch zurechtgefunden und wusste gleich in welchen Handlungsstrang es weitergeht.

Die Autorin fand durchweg die passenden Worte, um der Leserschaft die Lebens- und Liebesgeschichte ihrer Großeltern Yvo und Harri zu erzählen.

 

Auch wie die Autorin diese Geschichte zu einem Ende gebracht hat, war großartig.

Sie zog es nicht unnötig in die Länge, sondern machte zum Ende hin etwas größere Zeitsprünge, welche zu einem tollen Ende führen und mich als Leserin sehr glücklich und zufrieden zurückgelassen haben.

 

Mein Fazit

Für mich ist es sonst immer sehr schwierig Bücher zu bewerten, in denen es um eine private und persönliche Geschichte geht. Aber hier fällt es mir überhaupt nicht schwer. Ich bin der Autorin sehr dankbar, dass sie diese Geschichte nach langjähriger Arbeit für uns veröffentlicht hat.

Das Erbe ihrer Großeltern bleibt mir in ganz besonderer Erinnerung und es sind zwei Bücher, zu denen ich trotz des sehr bewegenden Themas immer wieder greifen würde. Absolute Leseempfehlung!

 

Kühle Atmosphäre mit vielen Emotionen

Wie Gräser im Wind: Tage des Sturms (Band 1) - Ella Zeiss, Elvira Zeißler

Inhaltsangabe

Eine berührende und authentische Familiensaga über ein bislang wenig bekanntes Kapitel der Geschichte. 

1930 wütet das Sowjetregime mit Enteignungen und Verhaftungen in den ehemals wohlhabenden deutschen Dörfern der Krim. Jeder, der noch Land oder Einfluss hat, schwebt in Gefahr. Wilhelm Scholz weigert sich, seinen letzten Grundbesitz an den Staat zu überschreiben. Mitten in der Nacht zerren bewaffnete Männer ihn, seine Frau Anna und ihre kleinen Kinder aus dem Haus. Die Familie wird in die eisige Wildnis des Hohen Nordens gebracht und Baumfällarbeiten zugeteilt. Inmitten von Hunger, Krankheit und klirrender Kälte kämpfen Anna und Wilhelm ums Überleben und um einen Platz in der neuen Weltordnung. Samuel Pfeiffer entgeht einem ähnlichen Schicksal nur durch eine rechtzeitige Flucht. In einer Nacht- und Nebelaktion verlässt er mit seiner Familie das Dorf und lässt alles zurück. Doch die Verschnaufpause währt nicht lang. Als deutscher Lehrer wird er immer wieder verfolgt und denunziert. Eine Odyssee von der Krim bis nach Baku beginnt… 

 

Meine Meinung 

Dieses Buch ist mir über einen gewissen Zeitraum immer wieder im Internet begegnet und bekam dann auch noch den Kindle Storyteller Award 2018.

Schnell war klar, diese Geschichte darf ich mir nicht entgehen lassen.

Dieses Buch ist Teil einer Reihe, welche zwei Bände beinhaltet.

 

Ella Zeiss schreibt hier eine Geschichte nieder, die mir aus mehreren Gründen nahe ging. Zum einen hat die Autorin einen persönlichen Bezug zur Geschichte, zum anderen bringt sie mir hier eine Thematik näher, welche nicht vollkommen an mir vorbei gegangen ist, aber mit welcher ich mich noch nie wirklich beschäftigt habe.

 

Anna und Wilhelm leben mit ihren zwei Kindern in einer deutschen Siedlung auf der Halbinsel Krim in der Sowjetunion. Ohne viel Ankommen konfrontiert uns die Autorin sofort mit viel Schrecken und Fassungslosigkeit.

Es ist eine Zeit des Verlustes.

Der Machtlosigkeit.

Als auch Wilhelms Familie umgesiedelt werden soll, eingepfercht wie Tiere in einen Waggon, ahnt man als Leser, dass dieses Buch viele solcher Momente mit sich bringen wird.

 

„Sie waren machtlos, der Obrigkeit auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.“

(S. 15)

 

In meiner Überschrift erwähne ich eine kühle Atmosphäre. Damit meine ich nicht, dass mich das Buch kalt lässt, sondern eher, dass es mich unheimlich fröstelte beim Lesen. Die Familie um Anna und Wilhelm wird in den tiefen Norden der Sowjetunion umgesiedelt. Schnee, Schnee und nochmals Schnee. Zudem kein Essen, eine grausame Unterkunft und die große Frage nach der Zukunft.

 

„Du darfst nur nie die Hoffnung aufgeben.“

(S. 92)

 

Ella Zeiss geht im Verlauf darauf ein, mit welchen Aufgaben die Menschen zu der Zeit konfrontiert waren. Die Männer mussten bei diesen Temperaturen körperlich hart arbeiten, um für weitere Menschen, die umgesiedelt werden sollten, neue Siedlungen zu bauen. Die Truppenführer schreckten zudem auch nicht davor zurück Frauen diese Arbeiten vollrichten zu lassen.

Kaum vorstellbar, aber wahr.

 

„Wissen ist Licht, Unwissen ist Dunkelheit.“

(Lenin, S.236)

 

Anna hat Glück und kann bei ihren Kindern bleiben. Aber auch hier kommt es zu Problemen. Immer mehr Menschen in den Baracken werden krank.

Eine Zeit des Bangens steht an. Als Leserin habe ich sehr schnell einen Bezug zu Anna und ihrem Mann Wilhelm gefunden. Beide werde ich als Kämpfer in Erinnerung behalten. Was dieses Ehepaar in dieser Geschichte durchmacht, ist kaum vorstellbar und dennoch herrschte durch weg ein spürbarer Zusammenhalt.

 

„Und doch hatte man ihnen ihre Identität nicht nehmen können, weder ihre Sprache noch ihre Lieder oder ihren Glauben.“ (S. 132)

 

Im zweiten Teil des Buches bringt Ella Zeiss eine weitere Familie in die Geschichte ein. Auch diese Familie um den Sohn Harri begleiten wir durch eine schreckliche Zeit. Niemand scheint mehr sicher zu sein. Die Familie trennt sich und als Leser wechselt man nun in der Perspektive beider Familien.

 

„Es gab keine Sicherheit mehr in dieser Welt, für keinen von ihnen.“ (S.181)

 

Emotional weiß ich nicht, wen dieses Buch nicht berühren sollte.

Man kommt nicht umhin, über diese Zeit und diese Situationen der angesprochenen Familien im Buch nachzudenken. Es hätten auch die eigenen Vorfahren sein können. Es war eine Zeit in der man einfach nicht wusste, wer Freund und Feind ist.

 

„Was auch geschieht, wir werden immer die Fremden sein, die anderen.

Die Deutschen oder die Sowjets, je nachdem, aus welcher Richtung man uns betrachtet.“ (S. 299)

 

Mein Fazit

Mit diesem Reihenauftakt trifft die Autorin nicht nur meinen Lesegeschmack, sondern auch einen ganz besonderen geschichtlichen Nerv.

In „Wie Gräser im Wind“ verbindet sie historische Realität mit vielen Themen, die dieses Buch zu etwas Besonderem machen.

Sie schreibt über Verlust, Trennung, Tod, aber auch über Liebe, Zusammenhalt und Hoffnung. Und genau dieses Wort ist es, welches mich im Titel zu Band 2 hoffen lässt, dass die Geschichte der beiden Familien einen guten Ausgang nimmt und mich nochmal so gut unterhält, wie Band 1 der Reihe.

 

Ein Moment, eine Entscheidung und zwei Lebenswege

Traum des Lebens: Roman - Jeffrey Archer, Ann M. Martin

Inhaltsangabe

1968: Am Hafen von Leningrad müssen der junge Alexander Karpenko und seine Mutter auf der Flucht vor dem KGB entscheiden, auf welches Schiff sie sich als blinde Passagiere schleichen. Eines fährt nach Großbritannien, eines in die USA. Der Wurf einer Münze soll das Schicksal von Alexander und Elena besiegeln...

Über eine Zeitspanne von dreißig Jahren und auf zwei Kontinenten entfaltet sich in Jeffrey Archers neuem Roman eine Geschichte von einmaliger Spannung und Dramatik - eine Geschichte, die man nicht wieder vergisst. 

 

Meine Meinung 

Von Jeffrey Archer kenne ich bisher die 7-teilige Reihe um Harry Clifton.

Und zusammenfassend kann man sagen, dass ich diese Reihe sehr gern gelesen habe und einem vor allem die Charaktere sehr ans Herz gewachsen sind und einem im Kopf bleiben. Mit „Traum des Lebens“ habe ich nun ein alleinstehendes Werk des Autors gelesen und war sehr gespannt, ob er mich auch hier ans die Geschichte fesseln kann.

 

Wer die Clifton-Saga gelesen hat, der wird gleich auf den ersten Seiten ein paar Ähnlichkeiten mit eben genannter Reihe feststellen. Wieder finden wir uns kurz an den Docks ein und auch die Namen Barrington und Clifton fallen.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass auch dem Protagonisten hier, ein Elternteil genommen wird. Nun müssen Alexander und seine Mutter Elena vor dem KGB fliehen. Der Aspekt um die Machenschaften des KGB‘s fand ich super spannend, so dass ich einen sehr guten Start in Leningrad hatte.

 

Und dann stehen Alexander und seine Mutter vor der Entscheidung ihres Lebens.

Zwei Schiffe, zwei Holzkisten und der Münzwurf, welcher entscheidet, in welche Kiste sie steigen und auf welches Schiff sie gebracht werden.

Großbritannien oder die USA.

 

Auf einmal kam ich ganz kurz ins Stocken beim Lesen, als ich folgende Überschrift las. SASCHA – Unterwegs nach Southampton.

Wer ist Sascha habe ich mich gefragt.

Und als dieser dann mit Elena sprach und sie aus der Kiste stiegen, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Jeffrey Archer wagt es, uns Lesern die Geschichte auf zweierlei Art zu erzählen. Mit Sascha und Elena erfahren wir, wie das Leben aussieht, wenn der Münzwurf sich für Großbritannien entschieden hätte.

Ein weiterer Erzählstrang beschreibt die Geschichte von Alexander und Elena, die das Schiff in die USA bestiegen haben.

 

Bei dem Buch hatte ich ganz kurz überlegt, ob ich zum Hörbuch greife.

Und bin letztendlich froh, es nicht getan zu haben. Die zwei Erzählstränge, welche stetig wechseln, brauchen doch eine gewisse Aufmerksamkeitsspanne.

Beim Hören stelle ich es mir sehr schwer vor, darauf zu achten, ob es gerade um Sascha und England oder um Alex und Amerika geht.

Also habe ich die richtige Wahl getroffen und kam so gut zu recht mit den zwei Lebensgeschichten.

 

Allerdings habe ich sehr schnell einen Unterschied zur Clifton-Saga feststellen können. Harry Clifton war ein totaler Sympathieträger und zählte bereits nach dem ersten Band zu meinen Lieblingsfiguren. In diesem Buch fiel es mir fast durchgängig recht schwer einen richtigen Bezug sowohl zu Sascha, als auch zu Alexander aufzubauen.

 

Da wir beide Männer über eine Zeitspanne von 30 Jahren begleiten, baut Jeffrey Archer natürlich auch einiges an geschichtlichen Ereignissen ein, was mir in Büchern immer sehr gut gefällt.

Zu den unterschiedlichen Lebenswegen möchte ich in meiner Rezension nicht viel mehr verraten. Jeffrey Archer schafft es auf jeden Fall wieder, den Leser an das Buch zu binden.

 

Absolut umgehauen hat mich der Autor übrigens mit den letzten drei Wörtern des Buches. Ich war baff, hatte ich beim Lesen der 700 Seiten doch nicht mal annähernd einen Gedanken daran verschwendet.

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Im Buch nimmt das Thema Politik wieder einen sehr großen Part ein.

Bereits aus der Clifton-Reihe kennt man die Thematik, so dass ich hier fast etwas gelangweilt war, wieder von Torris und Labour zu lesen und bei verschiedenen Wahlveranstaltungen, dass „Hört hört“ in den Ohren zu haben. Es ist wie ein Klingeln, welches nicht mehr weichen will. Auch nach diesem Buch steht fest, dass ich gerne weitere Werke des Autors lesen möchte, aber insgeheim hoffe ich, dass nicht alle seine Werke diese Thematik behandeln.

 

Mein Fazit

Jeffrey Archer erschafft wieder eine gewaltige Geschichte.

Mit seiner Art der Erzählung und seinem Schreibstil entpuppt er sich weiterhin als ein Autor, dessen Bücher man einfach in die Hand nehmen sollte.

Enttäuscht wird man nicht. Zu dem bin ich total verliebt in dieses Cover.

Es spiegelt die Geschichten einfach perfekt wieder.

Man kann es schon als Talent bezeichnen, um solch ein Buch, welches zwei Geschichten erzählt, aus einer identischen Grundidee zu erschaffen.

Für alle Fans eine Leseempfehlung.

Leser, die Archer noch nicht kennen, empfehle ich dennoch den Autor mit seiner Clifton-Saga kennen zu lernen.